Neu-Isenburg reformiert Kitas: Mehr Betreuung und neue Trägerschaften geplant
Greta WernerNeu-Isenburg reformiert Kitas: Mehr Betreuung und neue Trägerschaften geplant
Neu-Isenburg unternimmt unter der Führung von Stefan Schmitt Schritte zur Verbesserung seiner Kinderbetreuungsangebote. Seit April 2022 leitet er das Amt für Kinder und setzt dabei auf direkten Austausch mit den lokalen Einrichtungen. Bei jüngsten Besuchen in allen 27 Kitas der Stadt wurden sowohl Stärken als auch Handlungsbedarf deutlich.
Stefan Schmitt und Diana Flucke-Leber haben in den vergangenen Monaten sämtliche Kinderbetreuungseinrichtungen in Neu-Isenburg besichtigt. Dabei begutachteten sie Gebäude, Außenbereiche und Betriebskonzepte jeder Einrichtung. Die Mitarbeiter:innen nutzten die Gelegenheit, um Anliegen, Herausforderungen und Verbesserungsvorschläge vorzubringen.
Die Stadt betreibt derzeit 27 Kitas, von denen 16 (etwa 59 Prozent) von freien oder kirchlichen Trägern geführt werden. Zwar verfügt Neu-Isenburg über ein gut ausgebautes Betreuungssystem, doch ergeben sich laufend neue Anforderungen. Eine zentrale Veränderung betrifft den neuen Kindergarten im Stadtteil Süd, wo die Trägerschaft neu vergeben wird. Zudem läuft aktuell die Ausschreibung für einen privaten Träger, der die Kita in der Gartenstraße übernehmen soll.
Auch Erweiterungen stehen an: Die Nachmittagsbetreuung an der Buchenbuschschule in Siedlerheim wird ausgebaut. Gleichzeitig wird die städtische Betreuungsträgerin Niki gGmbH zum 1. Januar 2024 aufgelöst. Die Beschäftigten wechseln in ein direktes Arbeitsverhältnis mit der Stadt, um die Kontinuität für die Familien zu gewährleisten.
Schmitts Vorgehen ist praxisnah – er möchte die Abläufe vor Ort verstehen und den Austausch mit den Teams stärken. Die Besuche gaben ein klareres Bild davon, wo Anpassungen nötig sind, auch wenn konkrete nächste Schritte noch nicht öffentlich detailliert wurden.
Das Kinderbetreuungssystem der Stadt entwickelt sich weiter, wobei die Führungsebene aktiv Einrichtungen bewertet und Rückmeldungen der Mitarbeiter:innen einbezieht. Maßnahmen wie der Ausbau der Nachmittagsbetreuung, neue Trägerschaften und die Übernahme der Niki-gGmbH-Mitarbeiter:innen in städtische Stellen werden die Angebote in den kommenden Monaten prägen. Mit Fortschreiten der Planungen sind weitere Updates zu erwarten.






