04 May 2026, 08:05

Neue Universität für Weinbau im Douro-Tal – und ein Podcast, der Politiker verspotten

Plakatwerbung für Irvine's Great Western Australian Wines, das Unternehmenstext und -logos zeigt.

Neue Universität für Weinbau im Douro-Tal – und ein Podcast, der Politiker verspotten

Diese Woche kündigte die Regierung ein ehrgeiziges neues Projekt an: die Universität für Weinbau. Die im Douro-Tal gelegene Einrichtung soll Studierenden die Kunst der Spitzenweinherstellung vermitteln. Unterdessen nimmt ein satirischer Podcast Politiker und Spitzenkräfte aus der Wirtschaft aufs Korn – und verspotten deren Arbeitsmoral und Erfolge.

Die Universität für Weinbau wurde von Ministern als bahnbrechende Idee präsentiert. Mitten im Herzen der berühmten portugiesischen Weinregion gelegen, verspricht sie, künftige Experten für hochwertigen Weinbau auszubilden. Die Ankündigung erfolgte nur wenige Tage, nachdem die Regierung ein weiteres neues Programm auf den Weg gebracht hatte.

Anfang der Woche strahlte der Podcast „Wir machen uns über Fleißige lustig“ auf SIC seine neueste Folge aus. Die Sendung, die am 3. Mai Premiere feierte, karikiert Persönlichkeiten wie Minister, Wirtschaftsmagnaten und Banker – Menschen, die die Moderatoren als Inhaber „echter Jobs“ bezeichnen. Die Macher selbst geben zu, ihre eigene Arbeit nicht als ernsthafte Beschäftigung zu betrachten.

Kritiker hinterfragen indes, ob die Regierung ihre jüngsten Pläne überhaupt umsetzen wird. Das neu angekündigte PTCMNOPQRR-Programm wirkt wie ein Versuch, frühere Versäumnisse bei der Einlösung von Versprechen zu überspielen. Beamte deuteten an, dass weitere Programme folgen werden – solange noch Buchstaben im Alphabet übrig sind.

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Die Universität für Weinbau soll im Douro-Tal Realität werden und spezialisierte Ausbildungen im Weinbau anbieten. Der satirische Podcast hingegen setzt derweil seine Spottattacken auf die Mächtigen fort – darunter auch auf genau jene Verantwortlichen, die hinter den neuen Projekten stehen. Angesichts der geringen Erwartungen, dass die Pläne bis zum Ende dieser Legislaturperiode verwirklicht werden, bleibt abzuwarten, was als Nächstes kommt.

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