Neue Videoreihe #ZwischenWelten würdigt das kulturelle Erbe der Spätaussiedler
Paul SimonNeue Videoreihe #ZwischenWelten würdigt das kulturelle Erbe der Spätaussiedler
Eine neue Videoreihe mit dem Titel #ZwischenWelten ist gestartet, um die Geschichte und kulturellen Leistungen der (Spät-)Aussiedler – der Deutschen aus der ehemaligen Sowjetunion – zu würdigen. Das von Katharina Martin-Virolainen geleitete Projekt möchte ihre vielfältigen Erfahrungen und Identitäten durch persönliche Schicksale und Fachgespräche erkunden.
Die Reihe wurde im Oktober vom Institut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa (IKGd) vorgestellt. Albina Nazarenus-Vetter, die geschäftsführende Direktorin des Instituts, unterstützte die Idee umgehend und erkannte ihr Potenzial, das Bewusstsein für die Spätaussiedler und ihre komplexen Hintergründe zu schärfen.
Die erste Folge widmet sich dem Theater als zentralem Bestandteil ihres kulturellen Erbes. Unter der Regie von Alexej Getmann und Ralph Weihermann verbindet sie dokumentarische Erzählweisen mit künstlerischen Begegnungen. Oleg von Riesen, Mitglied des Redaktionsteams, moderiert den Kulturteil und führt durch Gespräche mit Künstlern und Experten.
Gefördert wird #ZwischenWelten von mehreren Seiten, darunter das Hessische Ministerium des Innern und für Sport, die Kulturabteilung für (Spät-)Aussiedler sowie die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien. Die Reihe will die vielschichtigen Identitäten der Spätaussiedler durch verschiedene kulturelle Bereiche und aktuelle gesellschaftliche Themen beleuchten.
Bisher sind noch keine Folgen veröffentlicht worden, und Details zu den ersten beiden Ausgaben bleiben unter Verschluss. Die Verantwortlichen streben an, ein differenziertes Porträt der Spätaussiedler zu zeichnen – mit besonderem Fokus auf ihr reiches kulturelles Erbe und die vielen Facetten ihrer Identität.






