18 April 2026, 00:11

Neuer DWV-Chef Andreas Kuhlmann will Wasserstoff als Energiewende-Treiber etablieren

Ein gelbes wasserstoffbetriebenes Elektroauto vor einem Gebäude geparkt, umgeben von Absperrpfosten mit Seilen, Bannern, einer Person im Auto, einer Säule, einer Gruppe von stehenden Menschen, Schildern, einer Topfpflanze, Deckenleuchten und einer Decke mit Lüftern.

Neuer DWV-Chef Andreas Kuhlmann will Wasserstoff als Energiewende-Treiber etablieren

Der Deutsche Wasserstoffverband (DWV) hat einen Wechsel an der Spitze bekannt gegeben. Ab dem 1. Mai übernimmt Andreas Kuhlmann die Geschäftsführung und löst damit Dr. Bernd Pitschak ab, der die Organisation Mitte 2026 verlassen wird. Die Neubesetzung erfolgt im Rahmen einer Stärkung des Vorstands mit neuer Fachkompetenz.

Kuhlmann bringt umfangreiche Erfahrungen in den Bereichen Energie und Strategie mit. Nach einem Studium der Physik und Volkswirtschaftslehre in Deutschland und den USA arbeitete er zunächst im Umweltausschuss des Europäischen Parlaments. 2010 wechselte er in die Energiewirtschaft und wurde später Geschäftsführer der Unternehmensberatung Christ & Company.

Vor seinem Eintritt beim DWV leitete er fast ein Jahrzehnt lang die Deutsche Energie-Agentur (dena). Dort trieb er Initiativen wie die Global Alliance Powerfuels voran, die sich auf nachhaltige Energielösungen konzentriert. Wasserstoff sieht er als zentrales Element für die Energiewende, den Klimaschutz und die Industriepolitik.

Auch in der Führungsstruktur des DWV gab es kürzlich Veränderungen. Dr. Bernd Pitschak war 2024 Teil eines doppelten Führungsteams, wird die Organisation jedoch am 30. Juni 2026 verlassen. Friederike Lassen übernahm am 1. November 2024 einen Vorstandsposten, nachdem Werner Diwald ausgeschieden war.

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Der Verband will seinen politischen Einfluss ausbauen, um die Wasserstoffbranche entlang der gesamten Wertschöpfungskette profitabel zu machen. Mit Kuhlmann an der Spitze plant der DWV, Wasserstoff als Schlüsselelement der deutschen Energiezukunft zu etablieren. Seine Expertise in Politik und Industrie wird die strategische Ausrichtung der Organisation prägen. Die personellen Wechsel unterstreichen den Fokus des DWV auf Wachstum und politische Mitgestaltung in den kommenden Jahren.

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