26 March 2026, 08:05

Paul Wanner wechselt zu Österreichs Nationalmannschaft – Debüt 2026 geplant

Ein junger Mann in einem blauen Everton FC-Trikot steht auf einem Fußballfeld in einem Stadion.

Paul Wanner wechselt zu Österreichs Nationalmannschaft – Debüt 2026 geplant

Paul Wanner erstmals in den Kader der österreichischen Nationalmannschaft berufen

Der 18-jährige Mittelfeldspieler Paul Wanner, der in Dornbirn geboren wurde, hat sich nach einer Einladung von Teamchef Ralf Rangnick dafür entschieden, künftig für Österreich statt für Deutschland aufzulaufen. Sein Debüt könnte er im Rahmen der Testspiele gegen Ghana und Südkorea Ende März 2026 geben.

Wanner, dessen Mutter aus Vorarlberg stammt und dessen Vater Deutscher ist, wuchs in Amtzell nahe der österreichischen Grenze auf. Dank seiner fließenden Deutschkenntnisse wird die Kommunikation mit seinen neuen Mannschaftskollegen keine Hürde darstellen. Seine Fußballkarriere begann früh: Mit 13 Jahren wechselte er zum FC Bayern München und trainierte bereits mit 16 mit der Profimannschaft.

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2022 hatte ihn der damalige DFB-Teamchef Julian Nagelsmann für eine Nominierung im Auge. Doch Wanner entschied sich schließlich für Österreich – eine Wahl, die maßgeblich von Rangnicks Einfluss geprägt war. Der junge Spieler sieht sich selbst am liebsten in der Rolle des klassischen "Zehners", wo er mit Kreativität und präzisem Passspiel glänzen kann.

Rangnick betrachtet Wanner als langfristige Perspektive, auch wenn der Newcomer im Vergleich zu etablierten Mittelfeldspielern wie Christoph Baumgartner oder Marcel Sabitzer noch am Anfang steht. Wanner äußerte zudem die Hoffnung, dass Rangnick auch über die nächste WM hinaus Österreichs Nationaltrainer bleiben werde.

Sein Wechsel zum österreichischen Verband markiert einen entscheidenden Schritt in seiner Karriere. Sein mögliches Debüt im März 2026 wird zeigen, wie er sich im internationalen Seniorenfußball behauptet. Die Entscheidung spiegelt sowohl persönliche Bindungen als auch das Vertrauen in Rangnicks langfristige Vision für das Team wider.

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