23 May 2026, 08:09

Rasante Verfolgungsjagd nach Mofa-Fahrt ohne Helm und Kennzeichen bei Rodgau

Flüchtender Rollerfahrer nach Verfolgungsjagd in Seligenstadt festgenommen

Rasante Verfolgungsjagd nach Mofa-Fahrt ohne Helm und Kennzeichen bei Rodgau

Zwei Männer auf einem Mofa ohne Helme und ohne Kennzeichen wurden am Montagabend von der Polizei in der Nähe von Rodgau angehalten. Die Situation eskalierte schnell zu einer gefährlichen Verfolgungsjagd, nachdem die Fahrer sich weigerten, für eine Routinekontrolle anzuhalten. Die Behörden haben seitdem Ermittlungen wegen mehrerer Verkehrsverstöße eingeleitet.

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Der Vorfall begann gegen 19 Uhr, als eine Polizeistreife das Mofa auf der Landesstraße 3121 entdeckte. Der 32-jährige Fahrer und sein 23-jähriger Sozius fuhren in Richtung Rodgau – beide ohne Helm, und das Fahrzeug trug kein Kennzeichen. Die Beamten forderten sie zum Anhalten auf, doch statt zu kooperieren, übernahm der Beifahrer die Kontrolle und beschleunigte davon.

Während der Verfolgung fuhr das Mofa bei Rot über die Kreuzung mit der Landesstraße 2310. Der Fahrer lenkte das Fahrzeug dann abrupt auf einen Feldweg, bevor er wieder auf die Straße zurückschwenkte und den Gegenverkehr zum Ausweichen zwang, um einen Zusammenstoß zu vermeiden. Schließlich ließen beide Männer das Mofa stehen und flohen zu Fuß, wurden jedoch kurz darauf in Rodgau von der Polizei gestellt.

Der 32-jährige Fahrer zeigte deutliche Anzeichen von Beeinträchtigung – seine Augen waren gerötet, und ein THC-Test fiel positiv aus. Er wurde zur Wache gebracht, wo eine Blutprobe entnommen wurde. Das Mofa wurde sichergestellt und wird weiter untersucht.

Die Ermittler prüfen nun mehrere Straftatbestände gegen den Fahrer, darunter Gefährdung des Straßenverkehrs, Fahren unter Drogeneinfluss, fehlender Versicherungsschutz sowie Führen eines Fahrzeugs ohne gültige Fahrerlaubnis.

Die Polizei bittet Zeugen oder Autofahrer, die während des Vorfalls gefährdet wurden, sich zu melden. Hinweise nimmt die Polizeistation Seligenstadt unter der Telefonnummer +49 6182 8930-0 entgegen. Die Ermittlungen dauern an, während die Beamten die während der Verfolgung gesammelten Beweise auswerten.

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