RWE übernimmt Mehrheit an Amprion – regulatorische Hürde bleibt
RWE übernimmt nach einer Vereinbarung mit Swiss Life Asset Managers die Mehrheit an Amprion. Durch die Transaktion steigt RWEs Anteil auf über 50 Prozent. Die endgültige Abwicklung des Verkaufs steht jedoch noch unter dem Vorbehalt der regulatorischen Genehmigung.
Amprion betreibt eines der vier deutschen Hochspannungs-Übertragungsnetze. Das Netz erstreckt sich über etwa 11.000 Kilometer durch sieben Bundesländer und versorgt rund 29 Millionen Menschen mit Strom.
Swiss Life Asset Managers, eine Tochtergesellschaft der Swiss Life, hat den Verkauf ihrer indirekten Beteiligung an Amprion abgewickelt. Das Unternehmen verwaltet Infrastruktur-Beteiligungen im Wert von über 13 Milliarden Euro. Rechtlich beraten wurde der Verkäufer von der Kanzlei White & Case.
Das Team von White & Case wurde von den Partnern Stefan Koch und Thyl Haßler geleitet. Unterstützung erhielten sie von den Partnern Thomas Burmeister, Albrecht Schaefer, Bodo Bender, Thilo Wienke, Thomas Glauden, Emmanuel Gutton, Fabian Mayer und Alisa Preissler. Zudem wirkten die Associates Felix Baumgarten, Karen Sievert, Thomas Rousset und Cristina Savoca an der Transaktion mit.
Sobald die Genehmigung vorliegt, wird RWE die Mehrheit an Amprion halten. Damit festigt der Konzern seine Position im deutschen Stromübertragungssektor. Der Deal markiert eine bedeutende Veränderung in der Eigentümerstruktur eines der wichtigsten Netzbetreiber des Landes.
