Sachsen-Anhalt setzt auf ausländische Fachkräfte gegen den Arbeitskräftemangel
Paul SimonSachsen-Anhalt setzt auf ausländische Fachkräfte gegen den Arbeitskräftemangel
Sachsen-Anhalt verzeichnet starken Anstieg bei der Einstellung ausländischer Arbeitskräfte
In Sachsen-Anhalt hat sich die Zahl der Unternehmen, die ausländische Beschäftigte einstellen, in den vergangenen zehn Jahren deutlich erhöht. Seit 2015 hat sich die Anzahl der Betriebe mit internationalem Personal verdoppelt – ein Wachstum, das zwischen 2020 und 2025 unter den ostdeutschen Bundesländern am höchsten ausfällt.
Die Zahl der ausländischen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Region stieg innerhalb von zehn Jahren um 308 Prozent. Mittlerweile kommen fast 9 Prozent aller Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Sachsen-Anhalt aus dem Ausland. Ein Viertel der Unternehmen im Land beschäftigt internationale Fachkräfte, während knapp drei Viertel weiterhin darauf verzichten.
Vor allem größere Betriebe treiben diese Entwicklung voran und stellen vermehrt ausländische Arbeitskräfte ein, um den langfristigen Personalbedarf zu decken. Demografische Trends und Fachkräftemangel machen die Integration ausländischer Beschäftigter zunehmend unverzichtbar. Die Regionaldirektorin der Bundesagentur für Arbeit für Sachsen-Anhalt–Thüringen betont, dass Zuwanderung für den Arbeitsmarkt von zentraler Bedeutung sei.
Sachsen-Anhalt führt damit in Ostdeutschland beim Wachstum ausländischer Beschäftigung. Immer mehr Unternehmen setzen auf internationale Arbeitskräfte, um Personalengpässe zu schließen. Dieser Wandel unterstreicht die wachsende Rolle ausländischer Beschäftigter für die Wirtschaft des Landes.






