Salzgitter-Bad startet Millionenprojekt zur Aufwertung von 38 Wohngebäuden bis 2028
Paul SimonSalzgitter-Bad startet Millionenprojekt zur Aufwertung von 38 Wohngebäuden bis 2028
In Salzgitter-Bad hat ein großes Sanierungsprojekt begonnen, um 38 Wohngebäude zu revitalisieren. Die Gebäude an der Rheinstraße und der Engeroder Straße umfassen 146 Wohnungen und wurden von der Stadt für die städtische Erneuerung erworben. Über 50 Millionen Euro an Fördermitteln wurden für die Finanzierung des Vorhabens gesichert.
Die Stadt Salzgitter hatte die Immobilien für 4,7 Millionen Euro gekauft. Sie leitet das Projekt sowohl als Geldgeberin als auch als Eigentümerin, um die Aufwertung des Viertels voranzutreiben. Die Gesamtkosten der Sanierung belaufen sich auf 15,4 Millionen Euro, wobei 12,2 Millionen Euro aus Landes- und Bundeszuschüssen stammen.
Bis Mitte 2028 erhalten alle 38 Gebäude eine Fassadensanierung. Sechs davon werden zudem innen renoviert und erweitert. Die Häuser Rheinstraße 3 und 12 werden vollständig barrierefrei gestaltet, mit Aufzügen und Balkonen ausgestattet.
Oberbürgermeister Frank Klingebiel betonte, das Ziel sei es, der Ostsiedlung ihren früheren Charme zurückzugeben. Das Projekt soll die Gebäude, Wohnungen und das Wohnumfeld aufwerten. Offizielle Beobachter bezeichnen es als einen entscheidenden Schritt hin zu einer nachhaltigen und positiven Veränderung für das gesamte Viertel.
Die Sanierungen werden den Wohnungsbestand des Stadtteils modernisieren und die Barrierefreiheit verbessern. Das Engagement und die aktive Rolle der Stadt unterstreichen ihr Bekenntnis zur langfristigen Stadtentwicklung. Das Projekt wird die Ostsiedlung für Bewohner und die gesamte Gemeinschaft neu prägen.
