Schiedsrichter João Pinheiro nach Champions-League-Eklat unter Druck – jetzt pfeift er wieder
Philipp HuberSchiedsrichter João Pinheiro nach Champions-League-Eklat unter Druck – jetzt pfeift er wieder
Die Nachwehen des Champions-League-Halbfinales zwischen dem FC Bayern München und Paris Saint-Germain halten weiter an. Der portugiesische Schiedsrichter João Pinheiro, der die umstrittene Partie leitete, sieht sich scharfer Kritik von Fußballgrößen ausgesetzt. Sein nächster Einsatz führt ihn am 33. Spieltag der Liga Portugal ins Estádio da Luz.
Pinheiros Leistung im Bayern-PSG-Duell löste heftige Reaktionen aus. Der ehemalige deutsche Nationalspieler Sami Khedira warf der Schiedsrichterführung vor, das Spiel beeinträchtigt und den FC Bayern unfair benachteiligt zu haben. Michael Ballack ging noch weiter und warf sowohl dem Unparteiischen als auch der UEFA Befangenheit vor.
Auch Bayern-Trainer Vincent Kompany hinterfragte Pinheiros Entscheidungen, insbesondere die unterbliebene zweite Gelbe Karte für PSG-Verteidiger Nuno Mendes. Zum Schiedsrichterteam gehörten die Assistenten Bruno Jesus und Luciano Maia, während Fábio Melo als Vierter Offizieller fungierte. Die VAR-Aufgaben übernahmen Luís Ferreira und Valdemar Maia.
Trotz der Kontroverse wird Pinheiro nun ein Spiel der heimischen Liga in Portugal leiten. Die Partie im Estádio da Luz markiert seine Rückkehr auf den Platz nach dem viel beachteten Champions-League-Kracher.
Die Kritik von Khedira, Ballack und Kompany unterstreicht die genauen Prüfung von Pinheiros Leitung des Halbfinals. Sein kommender Einsatz in der Liga Portugal wird nach den jüngsten Vorwürfen mit besonderer Aufmerksamkeit verfolgt werden. Das Schiedsrichterteam bleibt im Vergleich zum Champions-League-Spiel unverändert.






