05 May 2026, 10:06

Schnieder lehnt Tempolimit ab – setzt stattdessen auf Eigenverantwortung der Autofahrer

Ein Mann im Rollstuhl mit einem großen Motor auf dem Rücken, umgeben von Fahrzeugen auf einer Straße mit Bäumen, Gebäuden, Polen und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund, trägt eine schwarze Jacke, eine Mütze und hält ein Objekt.

Schnieder lehnt Tempolimit ab – setzt stattdessen auf Eigenverantwortung der Autofahrer

Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder lehnt generelles Tempolimit zur Kraftstoffeinsparung ab

Der deutsche Verkehrsminister Patrick Schnieder hat Forderungen nach einem bundesweiten Tempolimit zur Reduzierung des Spritverbrauchs zurückgewiesen. Die Internationale Energieagentur (IEA) hatte Länder aufgefordert, die Höchstgeschwindigkeiten auf Autobahnen um mindestens 10 km/h zu senken. Schnieder, Mitglied der CDU, besteht jedoch darauf, dass Autofahrer sich stattdessen auf ihren „gesunden Menschenverstand“ verlassen sollten statt auf neue Vorschriften.

Die IEA hatte die Senkung der Tempolimits als Teil ihrer Bemühungen vorgeschlagen, den Verbrauch fossiler Brennstoffe zu verringern. Dazu gehörte eine Mindestreduzierung um 10 km/h auf Autobahnen. Schnieder wies den Vorschlag jedoch kategorisch zurück.

Statt auf Zwangsmaßnahmen zu setzen, argumentierte er, müssten Autofahrer selbst erkennen, wie ineffizient extrem schnelles Fahren sei. Wer mit 180 oder 200 km/h über die Autobahn rase, verbrauche deutlich mehr Sprit als bei gemäßigteren 120 oder 130 km/h. Freiwillige Zurückhaltung sei seiner Meinung nach wirksamer als staatliche Vorgaben.

Obwohl Schnieder ein pauschales Tempolimit ablehnt, schloss er andere mögliche Maßnahmen nicht aus. Er räumte ein, dass strengere Schritte wie Fahrverbote oder autofreie Sonntage weiterhin geprüft werden könnten. Allerdings betonte er, dass jede solche Maßnahme vor der Umsetzung sorgfältig abgewogen werden müsse.

Mit seiner Haltung überlässt Schnieder die Verantwortung für Kraftstoffeinsparungen den Autofahrern selbst. Die Ablehnung des IEA-Vorschlags bedeutet, dass es vorerst keine Änderungen bei den Regeln auf deutschen Autobahnen geben wird. Der Fokus liegt stattdessen darauf, ein verantwortungsbewusstes Fahrverhalten zu fördern – statt neue Verbote zu erlassen.

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