SEFE erhält erste LNG-Lieferungen aus dem Oman – trotz Krisen in der Golfregion
Greta WernerSEFE erhält erste LNG-Lieferungen aus dem Oman – trotz Krisen in der Golfregion
Der deutsche Energiekonzern SEFE hat die ersten Lieferungen von verflüssigtem Erdgas (LNG) aus dem Oman erhalten. Die Auslieferungen markieren den Beginn einer langfristigen Vereinbarung, die 2023 trotz der anhaltenden Spannungen in der Golfregion unterzeichnet wurde.
Im Jahr 2023 sicherte sich SEFE einen Vierjahresvertrag mit Oman LNG über jährliche Lieferungen von 0,58 Milliarden Kubikmetern LNG. Der Deal sollte ursprünglich ab 2026 gelten, doch die ersten Sendungen sind nun bereits vorzeitig eingetroffen.
Die Golfregion war in den letzten Monaten von schweren Störungen betroffen. Iranische Angriffe und eine Blockade in der Straße von Hormus haben beträchtliche Mengen an LNG vom Markt genommen. Besonders hart getroffen wurde Katar, einer der weltweit führenden Exporteure, das unter den Folgen dieser Entwicklungen leidet.
Der Oman hingegen konnte sich bislang vor dem Schlimmsten bewahren. Zwar gab es auch dort iranische Vergeltungsschläge, doch die LNG-Exporte des Landes bleiben von der Blockade der Straße von Hormus unberührt. Ein Sprecher von SEFE bestätigte, dass die Lieferungen aus dem Oman wie geplant verlaufen und es bisher zu keinen Unterbrechungen gekommen sei.
Die ersten LNG-Lieferungen aus dem Oman sind ohne Verzögerungen in Deutschland angekommen. Die Vereinbarung mit SEFE garantiert eine stabile Versorgung – selbst in einer Zeit, in der andere Exporte aus der Golfregion mit anhaltenden Herausforderungen konfrontiert sind. Der Deal soll in den kommenden Jahren die Energiesicherheit Deutschlands stärken.






