28 March 2026, 06:05

Siemens-Aktie im Abwärtstrend – doch Insider setzen auf Kaufsignale

Aktien- und Devisenmarktindikator-Diagramm mit roten aufwärts- und grünen abwärtszeigenden Pfeilen, die eine mögliche Trendwende auf einem weißen Hintergrund anzeigen.

Siemens-Aktie im Abwärtstrend – doch Insider setzen auf Kaufsignale

Siemens-Aktie durchlebt schwierigen Monat – Insider kaufen trotzdem zu

Die Siemens-Aktie hat einen turbulentem Monat hinter sich: Innerhalb der letzten 30 Tage verlor sie rund 12 Prozent an Wert. Aktuell notiert das Papier bei etwa 204,70 Euro – deutlich unter dem 52-Wochen-Hoch von 275,75 Euro. Trotz dieses Rückgangs haben kürzlich zwei Insider Aktien gekauft, was als Zeichen des Vertrauens in die Zukunft des Konzerns gewertet wird.

Am 26. März erwarben Marisol von Siemens und Hadrian Pausch jeweils Siemens-Aktien im Wert von rund 105.000 Euro. Die Transaktionen wurden über Xetra zu einem durchschnittlichen Kurs von etwa 209,77 Euro pro Aktie abgewickelt. Beide Käufer stehen in Verbindung mit der Aufsichtsratsmitglied Dr. Nathalie von Siemens.

Der aktuelle Kursrückgang steht im Kontrast zu den starken Zahlen des ersten Quartals 2026. Siemens meldete einen Rekordauftragsbestand von 120 Milliarden Euro und hob die Gewinnprognose auf 10,70 bis 11,10 Euro pro Aktie an. Dennoch bleiben Analysten zurückhaltend. Die Barclays Bank stuft die Aktie weiterhin mit "untergewichten" ein; Analyst Vlad Sergievskii bezeichnet den Kurs als überbewertet. Zudem senkte die Bank ihr Kursziel von 225 auf 220 Euro.

Die Deutsche Bank Research hingegen belässt die Einstufung auf "halten" mit einem Zielkurs von 245 Euro. Das Institut erwartet kaum negative Auswirkungen des Iran-Konflikts auf die Auftragseingänge im zweiten Quartal. Investoren werden die Veröffentlichung der nächsten Quartalszahlen am 13. Mai mit Spannung verfolgen. Im Fokus stehen dann die Auftragsentwicklung in der Sparte Digital Industries sowie die von Barclays angemahnten operativen Herausforderungen.

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Aktuell liegt die Siemens-Aktie fast 13 Prozent unter ihrem 200-Tage-Durchschnitt. Der Rückgang steht im Widerspruch zu den soliden Fundamentaldaten des Unternehmens und spaltet die Marktbeobachter in ihrer Einschätzung der kurzfristigen Perspektiven. Der anstehende Quartalsbericht am 13. Mai könnte weitere Klarheit über die Performance von Siemens bringen. Analysten und Anleger werden dann besonders auf die Auftragsentwicklung und die Frage achten, ob sich die operativen Probleme entschärft haben. Bis dahin bleibt die Aktie unter Druck und handelt weit unter ihren jüngsten Höchstständen.

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