Siemens Mobility baut Bahntechnologie-Standort in Braunschweig massiv aus
Greta WernerSiemens Mobility baut Bahntechnologie-Standort in Braunschweig massiv aus
Siemens Mobility und die Stadt Braunschweig haben eine Vereinbarung zur Erweiterung des dortigen Schienenverkehrs- und Automatisierungskompetenzzentrums des Unternehmens getroffen. Zur Vorantreibung des Projekts wurde eine Absichtserklärung unterzeichnet. Mit dem Schritt soll die Position der Stadt als Standort für Bahntechnologie weiter gestärkt werden.
Für die Erweiterung wird ein 20.000 Quadratmeter großes Gelände benötigt, das teilweise im Besitz von Siemens und der Stadt steht. Durch einen Grundstückstausch und zusätzliche Ankäufe soll Platz für neue Anlagen geschaffen werden, darunter eine moderne Produktionshalle.
Eine gemeinsame Arbeitsgruppe wird die Details des Flächenausgleichs finalisieren. Zudem wird sich Siemens an städtebaulichen Wettbewerben für das Gebiet beteiligen. Das Projekt sieht vor, die Produktionsstandards zu modernisieren, um die digitale Fertigung zu fördern und der steigenden globalen Nachfrage gerecht zu werden.
Marc Ludwig, CEO des Bereichs Schieneninfrastruktur bei Siemens Mobility, betrachtet die Modernisierung als entscheidend, um die führende Rolle des Standorts in der Bahntechnologie zu sichern. Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum bezeichnete die Vereinbarung als gewinnbringend für beide Seiten: Sie ermöglicht Siemens weiteres Wachstum und unterstützt gleichzeitig die Entwicklung des Braunschweiger Bahnstadt-Viertels.
Die Erweiterung wird die Kapazitäten erhöhen und die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Braunschweig langfristig sichern. Zudem werden Arbeitsplätze gesichert und das Wirtschaftswachstum der Stadt gefördert. Siemens Mobility plant, seine Position im Bereich nachhaltiger und effizienter Schieneninfrastruktur weltweit weiter auszubauen.
