24 May 2026, 02:05

SPD lehnt Zusammenarbeit mit der AfD strikt ab – Midyatlı nennt Partei "demokratiefeindlich"

SPD-Vizechefin Midyatli: Albig ist mit AfD-Zusammenarbeit völlig auf dem Holzweg

SPD lehnt Zusammenarbeit mit der AfD strikt ab – Midyatlı nennt Partei "demokratiefeindlich"

Serpil Midyatlı hatte sich gegen einen Vorstoß von Albig ausgesprochen, der vorgeschlagen hatte, die SPD solle prüfen, ob Minderheitsregierungen mit Duldung der AfD im Parlament möglich seien. Er argumentierte, solche Konstellationen könnten in Regionen, in denen es keine klare Mehrheit gibt, Stabilität schaffen. Sein Vorschlag stieß jedoch innerhalb der Partei auf sofortige Ablehnung.

Midyatlı wies Albigs Ansatz als „völlig auf dem falschen Weg“ zurück. Sie bezeichnete die AfD als „unmenschlich und demokratiefeindlich“ und gelobte, sich der Partei bei jeder Gelegenheit entgegenzustellen. Über den politischen Widerstand hinaus forderte sie eine dringende Prüfung, ob die AfD mit dem Grundgesetz vereinbar sei.

Ihre Haltung spiegelt die breite Ablehnung innerhalb der SPD wider. Viele Mitglieder lehnen jede Zusammenarbeit mit der AfD ab, da sie diese als unvereinbar mit demokratischen Werten betrachten.

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Midyatlıs Äußerungen unterstreichen die tiefen Gräben in der Frage, wie mit dem wachsenden Einfluss der AfD umgegangen werden soll. Die SPD-Führung hat Bündnisse mit der Partei wiederholt ausgeschlossen, während Kritiker wie Albig pragmatische Lösungen fordern. Die Debatte wird voraussichtlich anhalten, da die Landtagswahlen näher rücken.

Quelle