Stadt feiert historische Haushaltsgenehmigung ohne Auflagen für 2026
Die finanzielle Lage der Stadt hat sich deutlich verbessert. Wie die Behörden mitteilten, hat die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Rheinland-Pfalz (ADD) den Haushalt für 2026 ohne Auflagen genehmigt. Diese Entscheidung krönt Jahre der Erholung, in denen zentrale Kennzahlen nun wieder eine aufgefüllte freie Rücklage und steigendes Eigenkapital ausweisen.
Die Stadtfinanzen hatten ihren Tiefpunkt erreicht, als das Eigenkapital von 166,5 Millionen Euro im Jahr 2009 auf nur noch 89,6 Millionen Euro sank. Seitdem hat sich die Situation stetig verbessert – für 2026 wird ein Wert von voraussichtlich 139,5 Millionen Euro prognostiziert. Die Eigenkapitalquote liegt mittlerweile bei fast 36 Prozent, ein klares Zeichen für den Fortschritt.
Der Haushalt 2026 sieht einen jährlichen Überschuss von 4,5 Millionen Euro vor, mit weiteren Zuwächsen in den kommenden Jahren. Die Prognosen gehen von einem Plus von 1,8 Millionen Euro im Jahr 2027, 1,4 Millionen Euro 2028 und 4,9 Millionen Euro 2029 aus. Für das laufende Jahr beläuft sich die freie Rücklage auf knapp 5,5 Millionen Euro – ein Meilenstein, den die ADD als entscheidend hervorhob.
Stellvertretender Bürgermeister und Finanzdezernent Ralf Seemann bezeichnete die bedingungslose Genehmigung durch die ADD als "klares Vertrauensvotum für die städtische Planung". Gleichzeitig sank die Bruttoschuldenlast pro Einwohner auf 448 Euro, was die finanzielle Belastung der Haushalte verringert.
Mit der uneingeschränkten Zustimmung der ADD steht die Stadt nun auf soliderer finanzieller Grundlage. Die wiederhergestellten Rücklagen, das wachsende Eigenkapital und die prognostizierten Überschüsse bilden eine stabile Basis für künftige Haushalte. Die Verantwortlichen werden die Entwicklung weiterhin genau beobachten, um den positiven Trend zu festigen.






