Sturm "Elli" legt Braunschweig lahm – Winterdienst versagt bei Radwegen und Fußgängern
Paul SimonSturm "Elli" legt Braunschweig lahm – Winterdienst versagt bei Radwegen und Fußgängern
Sturm „Elli“ legte Braunschweig Anfang 2024 lahm – Kritik an mangelhaftem Winterdienst
Anfang 2024 sorgte Sturm „Elli“ in Braunschweig für massive Behinderungen: Straßen waren blockiert, Züge verspäteten sich, Schulen blieben geschlossen. Besonders in der Kritik stand der Winterdienst der Stadt – vor allem auf Radwegen und Fußgängerrouten, die tagelang unpassierbar blieben.
Der Sturm traf die Region mit voller Wucht. Heftige Schneefälle überforderten die bestehenden Räumkapazitäten. Schneepflug-Teams arbeiteten im Dauerbetrieb, doch viele Straßen froren innerhalb weniger Stunden wieder zu oder wurden erneut blockiert. Fußgänger und Radfahrer hatten besonders zu leiden, da wichtige Verbindungen noch lange nach dem Schneefall unsicher blieben.
Die Ratsfraktion DIE FRAKTION. BS stellte dringende Nachfragen zu den Versäumnissen. Sie forderte eine detaillierte Aufschlüsselung der Mehrkosten für einen Ausbau der Schneeräumung und eine Überprüfung der Personal- und Ausstattungsplanung bei ALBA. Die aktuellen Ressourcen seien für anhaltendes Winterwetter unzureichend, so die Kritik.
Als Reaktion beschloss der Stadtrat eine Untersuchung der Winterdienst-Abläufe. Die Ergebnisse sollen die künftige Planung prägen – insbesondere vor dem Hintergrund des Braunschweiger Mobilitätsentwicklungsplans 2035 , der nachhaltigen Verkehr fördern will. Die mangelhafte Räumung der Radwege untergrub diese Ziele während des Sturms massiv.
Die Prüfung wird die Leistung von ALBA bewerten und Lücken bei Personal und Ausstattung aufdecken. Die Ergebnisse könnten zu Änderungen im Wintermanagement Braunschweigs führen. Bis dahin steht die Stadt unter Druck, für mehr Sicherheit von Fußgängern und Radfahrern bei künftigen Extremwetterlagen zu sorgen.






