24 May 2026, 16:06

SUSE startet mit Rekord-IPO an der Frankfurter Börse für 1,1 Milliarden Euro

Freshfields und Latham beraten bei SUSEs Börsengang

SUSE startet mit Rekord-IPO an der Frankfurter Börse für 1,1 Milliarden Euro

SUSE, ein weltweit tätiges Softwareunternehmen, ging am 19. Mai 2021 an die Frankfurter Börse. Der Börsengang (IPO) brachte rund 1,1 Milliarden Euro ein und zählt damit zu den größten Technologie-Listings in Europa in diesem Jahr. Investoren zeigten großes Interesse – die Aktien wurden zu einem Ausgabepreis von 30,00 Euro je Stück platziert.

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Die Vorbereitungen für den Börsengang erforderten eine umfangreiche rechtliche und finanzielle Abstimmung. Die Kanzlei Freshfields beriet sowohl den Private-Equity-Eigentümer EQT als auch SUSE bei der Umstrukturierung und den behördlichen Genehmigungen. Zudem arbeitete die Kanzlei mit der luxemburgischen Finanzaufsicht CSSF zusammen, um den Börsenprospekt final zu gestalten.

Im Rahmen des Angebots wurden 37,3 Millionen Aktien an neue Investoren vergeben. Die Konsortialbanken, darunter Deutsche Bank, Goldman Sachs, Jefferies und J.P. Morgan als gemeinsame Bookrunner, wurden rechtlich von Latham & Watkins vertreten. BofA Securities und Morgan Stanley fungierten neben ihrer Rolle als Bookrunner auch als globale Koordinatoren des Börsengangs.

Zum Ausgabepreis erreichte SUSE eine Marktbewertung von etwa 5 Milliarden Euro. Trotz des Börsengangs bleibt EQT weiterhin Mehrheitsaktionär des Unternehmens.

Der Börsengang festigt die finanzielle Position von SUSE und erweitert die Investorenbasis. Mit frischem Kapital in Höhe von 1,1 Milliarden Euro verfügt das Unternehmen nun über mehr Ressourcen für weiteres Wachstum. Die anhaltende Mehrheit von EQT sorgt dabei für Stabilität, während das Unternehmen unter öffentlicher Beteiligung seine Geschäftstätigkeit ausbaut.

Quelle