23 May 2026, 10:04

Tempelhofer Feld: Kai Wegner plant begrenzte Bebauung für 21.000 Wohnungen

Wegner: Berlin könnte am Rand des Tempelhofer Felds bauen

Tempelhofer Feld: Kai Wegner plant begrenzte Bebauung für 21.000 Wohnungen

Berlins regierender Bürgermeister Kai Wegner prüft Pläne für Teilbebauung des Tempelhofer Felds

Die Vorschläge sehen vor, am Rand des ehemaligen Flughafenareals Wohnraum zu schaffen, während der Großteil der Freifläche erhalten bleiben soll. Eine aktuelle Umfrage zeigt breite Unterstützung in der Bevölkerung: 59 Prozent befürworten eine begrenzte Bebauung, um die Wohnungsnot in der Stadt zu lindern.

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Das Projekt würde etwa ein Drittel der 300 Hektar großen Fläche des Tempelhofer Felds in Wohngebiete umwandeln. Eine Architektengruppe hat Entwürfe für rund 21.000 neue Wohnungen vorgelegt – genug Platz für über 50.000 Menschen. Die verbleibenden 200 Hektar Wiesenland, die durch das Tempelhof-Gesetz geschützt sind, blieben unverändert.

2014 hatte ein Bürgerentscheid jede Bebauung des Geländes blockiert, doch die aktuellen Diskussionen konzentrieren sich ausschließlich auf die äußeren Ränder. Wegner betonte, die öffentliche Meinung stehe mittlerweile hinter einer behutsamen Erweiterung. Als nächster Schritt wird der Finanzsenator prüfen, ob das Vorhaben finanziell umsetzbar ist.

Befürworter argumentieren, der Plan finde eine Balance zwischen dringendem Wohnungsbedarf und Denkmalschutz. Der Bürgermeister verwies darauf, dass die Mehrheit der Bürger eine Bebauung am Rand befürworte – vorausgesetzt, die zentrale Grünfläche bleibe für die Öffentlichkeit zugänglich.

Falls das Projekt genehmigt wird, könnten Tausende neue Wohnungen auf Berlins angespanntem Immobilienmarkt entstehen. Die Bewertung des Finanzsenators wird entscheiden, ob die Pläne vorankommen. Vorerst bleibt das geschützte Wiesenland im Herzen des Tempelhofer Felds unverändert.

Quelle