08 May 2026, 18:04

THEAS-Theaterschule bekommt neue künstlerische Leitung ab August 2023

Offenes Buch mit dem Titel "Das Theater: Eine monatliche Besprechung des Dramas, der Musik und der schönen Künste" mit sichtbarem Text und einem Logo auf der Seite.

THEAS-Theaterschule bekommt neue künstlerische Leitung ab August 2023

Die THEAS-Theaterschule gibt Wechsel an der Spitze bekannt: Künstlerische Leiterin tritt zurück

Die THEAS-Theaterschule steht vor einem Führungswechsel – die aktuelle künstlerische Leiterin gibt ihr Amt ab. Ab dem 1. August 2023 übernimmt Kornelia Eng-Huniar die Leitung von Claudia Timpner und bringt frischen Wind in die Einrichtung. Der Wechsel erfolgt in einer Phase, in der die Schule ihr Angebot trotz finanzieller Herausforderungen weiter ausbaut.

Claudia Timpner stand seit 2022 an der Spitze von THEAS und führte die Institution durch schwierige Zeiten. Unter ihrer Leitung brachte die Schule jährlich rund 60 bis 70 Aufführungen auf die Bühne und zog damit etwa 3.500 Zuschauer an. Nun verlässt sie den Posten, um sich eigenen kreativen Projekten zu widmen.

Aktuell bietet THEAS 20 Kurse mit rund 300 Teilnehmenden aller Altersgruppen an. Die Schule bleibt ihrem Ziel treu, die Programme für Kinder und Jugendliche auszubauen und gleichzeitig neue Wege für mehr Inklusion zu erschließen. Die Finanzierung bleibt jedoch eine Hürde: Etwa ein Drittel der Einnahmen stammt aus Sponsoring und Fördergeldern.

Kornelia Eng-Huniar, eine ausgebildete Opernsängerin (Sopran) mit langjähriger Bühnenerfahrung in ganz Europa, ist seit 2011 Teil von THEAS. In den vergangenen drei Jahren unterstützte sie Timpner in administrativen Funktionen. Ihre erste Inszenierung als Leiterin wird eine Neuauflage von Please (Do Not) Board sein – speziell adaptiert für sehbehinderte Zuschauer:innen.

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Der Führungswechsel leitet eine neue Phase für THEAS ein, die zwischen Wachstum und finanziellen Grenzen balanciert. Eng-Huniars Debütproduktion wird den Ton für ihre Amtszeit setzen, während die Schule weiterhin Hunderten von Teilnehmenden jährlich eine künstlerische Heimat bietet. Der Fokus auf Inklusion und Jugendförderung bleibt dabei zentral für ihre Mission.

Quelle