23 April 2026, 20:05

Titisee-Neustadt plant bis 2040 klimaneutrale Wärmeversorgung mit neuem Konzept

Liniengraph zur Darstellung des jährlichen Profils der Stromerzeugung aus anderen Quellen zwischen 2021 und 2022 mit begleitendem Text.

Titisee-Neustadt plant bis 2040 klimaneutrale Wärmeversorgung mit neuem Konzept

Titisee-Neustadt bereitet sich auf die Verabschiedung eines neuen kommunalen Wärmeplans bis zum 28. April 2026 vor. Mit der Strategie soll bis 2040 ein vollständig klimaneutrales Wärmeversorgungssystem für die Stadt geschaffen werden. Die Verantwortlichen haben bereits damit begonnen, den aktuellen Energieverbrauch und die Versorgungsstrukturen zu analysieren, um den Wandel zu gestalten.

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Erster Schritt ist eine detaillierte Untersuchung des bestehenden Wärmebedarfs und der Versorgungsnetze. Die Analyse wird aufzeigen, wo Energie eingespart werden kann und wie erneuerbare Energien ausgebaut werden können. Zudem prüft der Plan, wie Abwärme effizienter genutzt werden kann, um die Emissionen zu senken.

Die Entwicklung der Windenergie spielt eine zentrale Rolle in der langfristigen Strategie. Parallel dazu will die Stadt ihr Fernwärmenetz ausbauen und öffentliche Gebäude modernisieren. Zudem sind energetische Sanierungen im Stadtteil Neustadt als kurzfristige Maßnahme vorgesehen.

Der Wärmeplan enthält klare Ziele für 2030 sowie ein vollständiges Szenario für 2040. Die Erarbeitung des Dokuments hat rund 72.000 Euro gekostet, wobei der Großteil der Mittel aus öffentlichen Quellen stammt.

Nach der Verabschiedung wird der Plan den Übergang Titisee-Neustadts zu einer nachhaltigen Wärmeversorgung in den nächsten zwei Jahrzehnten steuern. Der Fokus auf erneuerbare Energien, Abwärmenutzung und moderne Infrastruktur legt konkrete Schritte fest, um bis 2040 Klimaneutralität zu erreichen. Die Investitionen der Stadt in diese Strategie unterstreichen ihr langfristiges Engagement zur Reduzierung der CO₂-Emissionen.

Quelle