17 March 2026, 22:04

Tragödie in Kempten: 63-Jähriger stirbt nach stundenlangem Polizeieinsatz in Obdachlosenunterkunft

Eine Gruppe uniformierter Männer in einem großen Raum mit Gewehren, Flaggen, Schildern und Deckenleuchten und Stangen.

Mann stirbt nach Razzia mit Spezialeinheiten - Tragödie in Kempten: 63-Jähriger stirbt nach stundenlangem Polizeieinsatz in Obdachlosenunterkunft

63-Jähriger stirbt in Kempten nach stundenlangem Polizeieinsatz

Ein 63-jähriger Mann ist in Kempten ums Leben gekommen, nachdem er sich stundenlang in seiner Wohnung in einer Obdachlosenunterkunft verschanzt und mit einer illegalen Schusswaffe bewaffnet der Polizei widerstanden hatte. Die Behörden leiteten eine großangelegte Operation ein, die das umliegende Gebiet über Stunden lahmlegte.

Der Vorfall begann, als Beamte die Wohnung des Mannes wegen eines Schädlingsbefalls räumen wollten. Der Mann war bereits aufgefordert worden, umzuziehen, hatte dies jedoch verweigert. Stattdessen verbarrikadierte er sich mit einer Waffe in seiner Wohnung.

Spezialeinheiten rückten an und forderten ihn zur Aufgabe auf. Daraufhin feuerte der Mann einen Schuss in Richtung Tür ab. Die Beamten hörten kurz darauf einen zweiten Schuss aus dem Inneren der Wohnung, bevor sie die Tür aufbrachen. Sie fanden den Mann mit einer tödlichen Schussverletzung am Kopf vor.

Eine spätere Obduktion bestätigte, dass er Suizid begangen hatte. Die Ermittler untersuchen nun, wie der Mann an die illegale Waffe gelangt war. Während des Einsatzes musste zudem eine nahegelegene Bundesstraße vorübergehend gesperrt werden, was zu stundenlangen Verkehrsbehinderungen führte.

Die Ermittlungen dauern an, wobei sich die Behörden insbesondere auf die Herkunft der illegalen Schusswaffe konzentrieren. Der Vorfall mit der anschließenden Tragödie ereignete sich im Rahmen einer geplanten Räumung wegen des Schädlingsbefalls. Bisher liegen keine weiteren Details zu öffentlichen Reaktionen oder Medienberichten vor.

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