12 April 2026, 18:06

Trump als "TACO President" – wie ein Cartoon die USA-Debatte entfacht

Eine politische Karikatur auf einer alten Zeitung zeigt einen besorgten Mann mit Zylinder und eine Frau in einem Kleid, die auf einem Papier mit Text und Zahlen stehen.

Trump als "TACO President" – wie ein Cartoon die USA-Debatte entfacht

Ein neuer politischer Cartoon der Zeichnerin Ann Telnaes hat eine Debatte über die Richtung der USA unter Präsident Donald Trump ausgelöst. Die Karikatur bezeichnet ihn als "The TACO President" und deutet an, dass das Land in Richtung Theokratie driftet. Gleichzeitig steigt die Spannung angesichts möglicher militärischer Aktionen der USA gegen den Iran.

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Der Cartoon zieht scharfe Vergleiche zwischen Trumps Führung und historischen Figuren. Eine Anspielung stellt Mark Zuckerberg in eine Reihe mit den Herstellern des Schmerzmittels OxyContin – beide werden beschuldigt, süchtig machende Produkte zu verbreiten. Ein weiterer Vergleich erinnert an "Bagdad Bob", den irakischen Informationsminister, der im Westen während der Invasion 2003 als "Komischer Ali" verspottet wurde, weil er mit falschen Behauptungen aufwartete.

Unklar bleibt, wie Trump mit der Iran-Krise umgeht. Offizielle vermeiden es, den Einsatz der USA als Krieg zu bezeichnen, doch hält sich die Spekulation, ob Bodentruppen entsandt werden. Ebenso ungewiss ist ein möglicher Abzug. Neben der Außenpolitik baut seine Regierung weiterhin die Befugnisse von ICE aus, der Einwanderungsbehörde, die zunehmend erweiterte Kontrollaufgaben übernimmt.

Kritiker verweisen zudem auf Trumps Methoden, die öffentliche Meinung zu beeinflussen – von Social-Media-Strategien bis hin zu provokanter Rhetorik. Der Cartoon spiegelt die breiteren Sorgen über Fehlinformationen und den Einfluss von Plattformen wie Facebook wider.

Telnaes' Werk fügt sich in die laufenden Diskussionen über Führung, Medien und Militärstrategie ein. Die Bezüge zu vergangenen Kontroversen unterstreichen die aktuellen Ängste vor Wahrheitsverlust und mangelnder staatlicher Verantwortung. Fürs Erste bleiben die nächsten Schritte des Weißen Hauses – im Iran wie im Inland – unter genauer Beobachtung.

Quelle