25 April 2026, 00:08

Union ringt um Bundespräsidenten-Kandidatur: Aigner überrascht mit CSU-Vorschlag

Cartoon eines Mannes mit Zylinder und einer Frau in einem Kleid vor einer Wand, einem Fenster, einem Eimer und anderen Gegenständen im Hintergrund, mit Text unten: "F. J. Singer, der erste deutsche Politiker, der in den Kongress gewählt wurde."

Union ringt um Bundespräsidenten-Kandidatur: Aigner überrascht mit CSU-Vorschlag

CDU und CSU bereiten die Auswahl eines Kandidaten für das Amt des nächsten deutschen Bundespräsidenten vor. Im Laufe des Sommers wollen die Parteien ihre Empfehlung finalisieren. Ein überraschender Vorschlag aus Bayern hat innerhalb der Unionsfraktion bereits Diskussionen ausgelöst.

Markus Söder, Vorsitzender der CSU, brachte Ilse Aigner als mögliche Kandidatin ins Spiel. Aigner amtiert derzeit als Präsidentin des bayerischen Landtags und war zuvor Bundeslandwirtschaftsministerin. Sepp Müller, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Union, unterstützte den Vorschlag umgehend und bezeichnete sie als integrative Persönlichkeit mit einer starken Bürgerbindung.

Die CDU-Führung zeigte sich von dem Vorstoß jedoch überrascht. Zwar wurde noch keine offizielle Entscheidung getroffen, doch der CDU-Abgeordnete Philipp Amthor bestätigte, dass mehrere starke Kandidaten geprüft würden. Gleichzeitig sprach er sich dafür aus, dass eine Frau ins Schloss Bellevue einziehen solle.

Weitere Namen, die in der CDU im Gespräch sind, sind Familienministerin Karin Prien und die ehemalige Parteivorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer. Steffen Bilger, Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der Unionsfraktion, betonte, dass jeder gut geeignete Vorschlag auf Unterstützung der Fraktion zählen könne.

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In den kommenden Monaten werden CDU und CSU die Bewerber für das Präsidentenamt bewerten. Aigners Nominierung hat dem Verfahren eine neue Dynamik verliehen. Die endgültige Empfehlung wird die Strategie der Union für die Wahl maßgeblich prägen.

Quelle