US-Kirchenvertreterin stärkt ökumenische Zusammenarbeit in Frankfurt
Philipp HuberUS-Kirchenvertreterin stärkt ökumenische Zusammenarbeit in Frankfurt
Die Reverend Kirsten Guidero, Beauftragte der Episkopalkirche der USA für ökumenische und interreligiöse Beziehungen, traf kürzlich in Frankfurt mit ökumenischen Führungskräften zusammen. Das Treffen fand im Ökumenischen Zentrum in Deutschland statt. Guidero äußerte sich begeistert über die Ressourcen des Rates, die lokale Gemeinden unterstützen, und stellte gemeinsame Initiativen vor.
Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) richtete die Diskussion aus. Sie vertritt 25 Kirchen und Konfessionen, darunter die Römisch-Katholische Kirche und die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD). Ihre Arbeit konzentriert sich auf gemeinsames Zeugnis, Gerechtigkeit, Frieden und den Schutz verfolgter Christen.
Guidero hob die Charta Oecumenica hervor, ein zentrales Dokument, das Partnerschaften zwischen europäischen Kirchen fördert. Zudem sprach sie über gemeinsame Herausforderungen, vor denen Kirchen weltweit stehen, und lotete Möglichkeiten aus, wie die Episkopalkirche die ökumenische Zusammenarbeit in Deutschland stärken könnte.
Verena Hammes, die geschäftsführende Direktorin der ACK, begrüßte den internationalen Austausch und zeigte Interesse daran, mehr über den Ökumenischen Rat der Kirchen in den USA zu erfahren. Guidero erwähnte außerdem den laufenden Dialog zwischen der Episkopalkirche und der Methodistischen Kirche, bei dem für 2027 eine mögliche Abstimmung über volle Kirchengemeinschaft ansteht.
Die Episkopalkirche unterhält bereits volle Kirchengemeinschaft mit acht anderen Kirchen, was eine gemeinsame pastoralen Arbeit zwischen Gemeinden ermöglicht. Das Treffen festigte die Beziehungen zwischen US-amerikanischen und deutschen ökumenischen Führungskräften. Beide Seiten streben eine vertiefte Zusammenarbeit in gemeinsamen Prioritätsbereichen an.
