04 April 2026, 18:05

Vom Belarus-Koch zum Bauhelfer: Pawels harter Weg durch Deutschlands Arbeitsmarkt

Plakat mit der Bezeichnung "Humoristische Karte von Europa im Jahre 1870", das eine Karte von Europa mit Cartoon-Bildern zeigt.

Vom Belarus-Koch zum Bauhelfer: Pawels harter Weg durch Deutschlands Arbeitsmarkt

Ein 36-jähriger Koch aus Belarus, Pawel, verließ seine Heimat nicht nur wegen des Geldes, sondern auf der Suche nach neuen Herausforderungen. Seine Reise führte ihn über Polen nach Deutschland, wo er gemischte Erfahrungen auf dem Arbeitsmarkt und im Alltag machte.

Sein erster Job im Ausland vermittelte ihm eine polnische Zeitarbeitsfirma, die er über Instagram gefunden hatte. Er arbeitete in einem Lager in der Nähe von Köln und verdiente zwischen 1.100 und 1.300 Euro im Monat. Doch es gab Unterschiede bei den Löhnen: Türkische Kollegen am selben Standort erhielten mehr als die belarussischen Mitarbeiter. Schon nach einer Woche verließen Pawel und ein Freund enttäuscht das Lager.

Ihr nächster Halt war Hamburg, wo sie als Bauhelfer Arbeit fanden. Das Projekt endete, als ihre Visa und der Auftrag ausliefen. Anfangs verdiente Pawel sieben Euro pro Stunde, später stieg sein Lohn auf acht Euro. Während dieser Zeit lebten sie in einem Hostel, in dem starker Alkoholkonsum an der Tagesordnung war – überall lagen leere Bierflaschen herum.

Bevor sie nach Deutschland kamen, waren Pawel und sein Freund von Belarus nach Polen gereist. Ihr Schritt war weniger von finanziellen Motiven als vielmehr vom Wunsch nach neuen Erfahrungen geprägt.

In Deutschland arbeitete Pawel in kurzfristigen Jobs in der Logistik und auf dem Bau, mit wechselnden Löhnen und Arbeitsbedingungen. Seine Erlebnisse zeigen die Schwierigkeiten, mit denen einige Migranten konfrontiert sind – von Lohnungleichheit bis hin zu prekären Lebensumständen. Gleichzeitig spiegelt seine Geschichte eine Suche nach Chancen wider, die über reine wirtschaftliche Anreize hinausgeht.

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