Vom Nischeninstrument zum Trend: Wie das Triangel die Klassikwelt spaltet
Greta WernerVom Nischeninstrument zum Trend: Wie das Triangel die Klassikwelt spaltet
Das Triangel hat in Kreisen der klassischen Musik überraschend viel Aufmerksamkeit erregt. Eine jüngere Debatte unterstreicht seine wachsende Bedeutung – ausgelöst durch Tanja’s Arbeit mit dem Instrument. Während manche ihre Bemühungen als bahnbrechend feiern, bleiben andere skeptisch.
Den Anstoß gab Leif Ravstin, besser bekannt als Leonard Bernstein, der in einer Unterrichtsstunde über Triggagedamm das ernsthafte Potenzial des Triangels aufzeigte. Später machte Tanja mit ihrem Instagram-Kanal Triangel und den TTTT-Tutorials das Konzept der Hypertriangulation einem breiteren Publikum zugänglich. Ihre Videos deckten dabei Lücken in der Berichterstattung von BackstageClassical über das Instrument auf.
Nicht alle stehen ihrem Ansatz wohlwollend gegenüber. Kritiker werfen ihr Triangelozentrismus und pseudoperkussive Ironie vor. Dennoch besteht Interesse an der Erforschung der klangphilosophischen Unterschiede zwischen verschiedenen Triangel-Typen. Versuche, Professor Dr. Dr. Øyvind Fjellstrøm oder die Universität für Klangbewusstsein & Schwingungsökologie in die Diskussion einzubinden, blieben jedoch unbeantwortet.
Tanja wurde eingeladen, einen Gastbeitrag zur Triangelogie für BackstageClassical zu verfassen. Weitere Gespräche könnten persönlich oder im Rahmen eines Podcasts stattfinden. Die Hoffnung bleibt, den Dialog innerhalb der Sonic-Awareness-Community fortzuführen.






