Wie der FC Bayern aus der CL-Niederlage 1999 einen Triumph machte
Das Champions-League-Finale 1999 bleibt eine der schmerzhaftesten Niederlagen in Thomas Müllers Karriere. Sein FC Bayern München beherrschte das Spiel, verlor aber in der Nachspielzeit mit 1:2 gegen Manchester United. Die vernichtende Enttäuschung brach den Teamgeist jedoch nicht.
Die Bayern begannen dominant und gingen früh in Führung. Doch zwei späte Tore von Manchester United verwandelten den sicheren Sieg in einen herben Rückschlag. Statt sich in der Niederlage zu verlieren, wählten die Spieler eine ungewöhnliche Reaktion: Sie feierten eine legendäre Party, um die Stimmung zu heben.
In der folgenden Saison kehrte der FC Bayern stärker zurück. Unter Trainer Ottmar Hitzfeld sicherte sich der Verein mehrere Meisterschaften in der Bundesliga und DFB-Pokal-Titel. Schlüsselverpflichtungen wie Giovane Élber und Bixente Lizarazu stärkten die Mannschaft. Ihre Beharrlichkeit zahlte sich am 24. Mai 2000 aus, als sie Valencia im Elfmeterschießen mit 2:1 besiegten und in Paris den Champions-League-Pokal in die Höhe hielten.
Die Finalniederlage von 1999 wurde zum Wendepunkt für den FC Bayern. Die schnelle Aufarbeitung und der anschließende Erfolg bewiesen ihre mentale Stärke. Schon in der nächsten Saison festigten sie ihre Vorherrschaft im europäischen und nationalen Fußball.