Wiesbaden startet 17. ÖKOPROFIT-Runde mit sieben neuen Klimapionieren
Philipp HuberWiesbaden startet 17. ÖKOPROFIT-Runde mit sieben neuen Klimapionieren
Wiesbaden startet 17. Runde des ÖKOPROFIT-Programms – sieben neue Unternehmen machen mit
Wiesbaden hat die 17. Runde seines ÖKOPROFIT-Programms eingeläutet und begrüßt sieben neue Unternehmen, die ihre Energieeffizienz und Klimaschutzmaßnahmen vorantreiben wollen. Die seit 1997 laufende Initiative zählt mittlerweile über 1.200 beteiligte Betriebe und setzt auf praxisnahes Klimamanagement sowie die Einsparung von Ressourcen. Bürgermeisterin Christiane Hinninger betonte den lösungsorientierten Ansatz des Programms, der sich eng an den Bedürfnissen der Wirtschaft orientiert.
In der aktuellen ÖKOPROFIT-Runde stoßen mit der DEURAG-Rechtsschutzversicherung, der Spielbank Wiesbaden und der Erbslöh Geisenheim GmbH neue Teilnehmer dazu. Gemeinsam mit den bestehenden Mitgliedern werden sie ihren Ressourcenverbrauch analysieren, CO₂-Bilanzen erstellen und Maßnahmen umsetzen, um Emissionen sowie Betriebskosten zu senken.
Auch kommunale Einrichtungen sind vertreten: Die SEG Wiesbaden, die WiBau, das Amt für Wirtschaft und Beschäftigung sowie das Kulturbüro – vertreten durch das Museum Wiesbaden – bringen sich in das Netzwerk ein. Das Programm fördert langfristiges Engagement, denn viele ehemalige Teilnehmer arbeiten weiterhin im ÖKOPROFIT-Club zusammen. Dort tauschen sie bewährte Praktiken aus, setzen sich neue Ziele und realisieren gemeinsame Projekte zur Energie- und CO₂-Einsparung.
Seit dem Start im Jahr 2000 hat ÖKOPROFIT in Wiesbaden rund 160 Unternehmen einbezogen und über 500 Zertifizierungen vergeben. Die aktuelle Runde knüpft an diese Erfolgsbilanz an: Die Teilnehmer erstellen detaillierte CO₂-Bilanzen, um Handlungsfelder mit dem größten Potenzial zu identifizieren.
Mit der neuen ÖKOPROFIT-Runde wächst das Netzwerk klimabewusster Unternehmen und Institutionen in Wiesbaden weiter. Im Fokus stehen messbare Reduktionen von Emissionen und Kosten – unterstützt durch kontinuierlichen Austausch. Der langjährige Erfolg des Programms beweist seinen praxisnahen, wirtschaftsorientierten Ansatz für mehr Nachhaltigkeit.