16 March 2026, 22:04

Wiesbadens Kommunalwahl 2025: CDU dominiert, Grünen stark in Innenstadtbezirken

Eine farbcodierte Karte der Ergebnisse der Landtagswahl in Haryana 2014 mit TextAnnotation.

Wiesbadens Kommunalwahl 2025: CDU dominiert, Grünen stark in Innenstadtbezirken

Wiesbadens jüngste Kommunalwahl zeigt deutliche Verschiebungen der politischen Unterstützung in der Stadt

Die CDU konnte in den äußeren Stadtteilen wie Sonnenberg klare Führungspositionen erringen, während die Grünen in den zentralen Bezirken dominierten. Auch die Wahlbeteiligung stieg deutlich an und erreichte 48,1 % – ein Plus von 8 Prozentpunkten im Vergleich zur Wahl 2021.

Besonders stark schnitt die CDU in Sonnenberg ab, wo sie 46,6 % der Stimmen holte. Stefan Bauer führte die Liste der Partei mit 3.429 Stimmen an, gefolgt von Michael Hofmeister und Dr. Arno Grau. Die Grünen setzten sich in demselben Stadtteil knapp gegen die SPD durch und erhielten 5.605 Stimmen (19,1 %), während die SPD auf 5.325 Stimmen (18,2 %) kam. Die FDP erzielte ebenfalls ein starkes Ergebnis mit 4.424 Stimmen (15,1 %), wobei Alexander Winkelmann mit 749 Stimmen die meisten persönlichen Stimmen auf sich vereinte. Die Freien Wähler erreichten dagegen nur 301 Stimmen (1,0 %).

Die Wahlbeteiligung in Sonnenberg lag bei 70,6 % und damit deutlich über dem Stadtdurchschnitt. Von 4.860 Wahlberechtigten gaben 3.429 ihre Stimme ab. Stadtweit wurden 29.336 gültige Stimmen gezählt, etwa 3,6 % der Stimmzettel waren ungültig.

Die Ergebnisse spiegeln übergeordnete Trends wider: Die CDU gewann stadtweit mit 26,3 % vor der SPD mit 22,2 %. Die Grünen dominierten in Innenstadtbereichen wie Westend/Bleichstraße und Mitte, während die SPD in Klarenthal und Amöneburg stark blieb. Trotz des gesamtstädtischen Vorsprungs der CDU zeigen die lokalen Unterschiede ein gespaltenes politisches Bild.

Die Wahl bestätigt zwar die stadtweite Vorherrschaft der CDU, offenbart aber auch ausgeprägte regionale Präferenzen. Die höhere Wahlbeteiligung, insbesondere in Stadtteilen wie Sonnenberg, deutet auf ein wachsendes politisches Engagement der Bürger hin. Bei 3,6 % ungültigen Stimmen hängt die endgültige Sitzverteilung nun von den verbleibenden gültigen Stimmen ab.

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