Workshop warnt vor digitaler Gewalt: Wie Jugendliche im Netz geschützt werden können
Philipp HuberWorkshop warnt vor digitaler Gewalt: Wie Jugendliche im Netz geschützt werden können
Kostenloser Präventionsworkshop: "Klick auf eigenes Risiko – Gefangen im Netz" fand am 14. März statt
Der Workshop wurde von Marc Sachs, Erster Kriminalhauptkommissar und Leiter der Präventionsstelle E4, sowie der Medienwissenschaftlerin Jessica Engelhardt geleitet. Gemeinsam diskutierten sie mit den Teilnehmenden über den Schutz von Jugendlichen vor sexualisierter Gewalt – insbesondere in digitalen Räumen. Themenschwerpunkte waren die Verbreitung schädlicher Inhalte im Internet und die wachsende Rolle von künstlicher Intelligenz bei der Erstellung solcher Materialien.
Die Veranstaltung förderte einen offenen Austausch und bot Raum für Fragen und persönliche Erfahrungen. Behandelt wurden unter anderem Warnsignale, Taktiken des Cybergroomings sowie Risiken in der Nutzung sozialer Medien. Die Organisatoren betonten, wie wichtig Wachsamkeit sowohl im realen Leben als auch im digitalen Raum ist.
Die Initiative ist Teil eines kostenlosen Präventionsprogramms des Polizeipräsidiums Südosthessen, das sich an gemeinnützige Vereine und Einrichtungen in der Region richtet. Ziel ist es, deren Kompetenzen im Schutz gefährdeter Personen zu stärken. Interessierte können sich per E-Mail an [email protected] wenden, um an künftigen Workshops teilzunehmen.
Der Workshop vermittelte praxisnahes Wissen für Organisationen, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten. Durch die Auseinandersetzung mit Gefahren – online wie offline – erhielten die Teilnehmenden Werkzeuge an die Hand, um junge Menschen besser zu schützen. Weitere Termine stehen lokalen Gruppen offen, die ihre Präventionsstrategien ausbauen möchten.






