Allianz platziert 750-Mio.-Dollar-Anleihe mit 6,5 % Zinsen bis 2035
Allianz SE platziert neue tief nachrangige Anleihe über 750 Millionen US-Dollar
Die Allianz SE hat eine neue tief nachrangige Anleihe im Volumen von 750 Millionen US-Dollar ausgegeben. Die am 22. April 2026 abgeschlossene Transaktion stellt das jüngste Restricted-Tier-1-Instrument (RT1) des Konzerns dar. Rechtlich begleitet wurde der Vorgang von einem Beraterteam der Kanzlei Hengeler Mueller.
Die Anleihe sieht einen festen jährlichen Zinssatz von 6,5 Prozent bis zum 30. April 2035 vor. Die Zahlungen liegen jedoch im Ermessen der Allianz – sofern die Anleihebedingungen keine Einschränkungen vorsehen. Zudem drohen Investoren im Falle eines lösungsmittelbasierten Auslöseereignisses mögliche Abschreibungen.
Das Unternehmen behält sich vor, die Anleihe vorzeitig zurückzukaufen, wobei die erste Kündigungsoption im Oktober 2034 greift. Das Instrument ist knapp über dem Eigenkapital eingestuft und zählt damit zu den nachrangigsten Positionen in der Kapitalstruktur der Allianz. Platziert wurde es ausschließlich bei institutionellen Anlegern und ist nun im Euro-MTF-Markt der Luxemburger Börse notiert.
Das Team von Hengeler Mueller, darunter Alexander Rang, Pascal Brandt und Karsten Staupe, begleitete die Allianz bei der Begebung und Platzierung der Anleihe.
Die 750-Millionen-Dollar-Anleihe stärkt die Kapitalbasis der Allianz und bietet Investoren ein hochverzinsliches Instrument. Durch ihre Nachrangigkeit und die Verlustabsorptionsmechanismen erfüllt sie regulatorische Anforderungen an die Finanzstabilität. Die Notierung an der Luxemburger Börse sichert zudem einen breiteren Marktzugang.






