07 April 2026, 08:04

Apotheken in Deutschland ächzen unter steigenden Lohnkosten und Tarifdruck

Plakat mit dem Titel "Reduzierung der Arzneimittelkosten unter der Biden-Harris-Regierung" mit Text und Logo, das Informationen über die Reduzierung der Arzneimittelkosten präsentiert.

Apotheken in Deutschland ächzen unter steigenden Lohnkosten und Tarifdruck

Apotheken in Deutschland stehen unter wachsendem Finanzdruck

Die Apotheken in Deutschland kämpfen mit steigenden finanziellen Belastungen, da die Löhne weiter anziehen. Der gesetzliche Mindestlohn stieg 2026 auf 13,90 Euro und soll 2027 auf 14,60 Euro erhöht werden. Diese jüngste Anhebung bedeutet einen Anstieg um 17,6 Prozent seit 2024 – eine zusätzliche Herausforderung für die ohnehin schon angestrengte Branche.

Zu Beginn des Jahres 2026 kamen weitere Lohnerhöhungen durch Tarifverträge hinzu. Apotheken zahlen nun im Schnitt 9.500 Euro mehr pro Jahr, wobei allein der Mindestlohn die jährlichen Kosten pro Standort um etwa 700 Euro erhöht.

Die aktuellen Tarifverträge laufen demnächst aus. In Nordrhein-Westfalen endet die Vereinbarung mit der Tarifgemeinschaft der Leitenden Apothekenangestellten (TGL) am 30. Juni 2026. Der Adexa-ADA-Tarifvertrag gilt bis zum 31. Dezember 2026, ebenso wie der Vertrag in Sachsen.

Die Gewerkschaft Adexa hat bereits angekündigt, nach Ablauf der bestehenden Verträge neue Verhandlungen aufnehmen zu wollen. Doch die Branche bleibt unter finanzieller Spannung – eine Entlastung ist vorerst nicht in Sicht.

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Die nächste Runde der Tarifgespräche beginnt nach Auslaufen der aktuellen Verträge. Die Apotheken müssen sich auf weitere Kostensteigerungen einstellen, darunter den Mindestlohn von 14,60 Euro im Jahr 2027. Angesichts bereits stark belasteter Budgets steht die Branche vor der anhaltenden Herausforderung, Lohnforderungen mit wirtschaftlicher Stabilität in Einklang zu bringen.

Quelle