Berlin Recycling Volleys feiern zehnte Meisterschaft – doch der Umbruch beginnt
Julian HerrmannBerlin Recycling Volleys feiern zehnte Meisterschaft – doch der Umbruch beginnt
Berlin Recycling Volleys holen sich die zehnte deutsche Volleyball-Meisterschaft in Folge
Die Berlin Recycling Volleys haben ihren zehnten deutschen Meistertitel in Serie gesichert. Im Finale besiegte das Team SVG Lüneburg mit einem klaren 3:0-Sieg und krönte sich damit zum Champion. Doch nun stehen große Veränderungen an, während sich der Verein auf die nächste Saison vorbereitet.
Die Spielzeit 2022/23 verlief für die Berliner alles andere als konstant. Trotz der Höhen und Tiefen setzten sie sich in den Playoffs durch und verlängerten ihre Siegesserie. Geschäftsführer Kaweh Niroomand betonte jedoch, dass das Team solche Schwankungen in der kommenden Saison vermeiden müsse.
Wichtige Leistungsträger verlassen den Kader: Jake Hanes, Nehemiah Mote und Moritz Reichert werden den Verein verlassen, ebenso wie mindestens drei weitere Spieler. Cheftrainer Alexandre Leal, der die Mannschaft interimistisch übernommen hatte, tritt aus familiären Gründen zurück. Gleichzeitig wechselt Markus Steuerwald als neuer Trainer zu den Helios Volleys Giesen.
Für Verstärkung sorgen neue Gesichter im Team: Louis Kunstmann kommt vom VfB Friedrichshafen, während Erik Shoji nach Berlin zurückkehrt – er spielte bereits von 2014 bis 2016 für die Volleys. Mannschaftskapitän Ruben Schott und Florian Krage-Brewitz bleiben dem Verein erhalten und garantieren damit Kontinuität in der Aufstellung.
Nach einem Jahrzehnt der Dominanz steht nun der Neuaufbau im Fokus. Mit frischen Verpflichtungen und erfahrenen Führungsspielern strebt das Team eine stabilere Leistung in der nächsten Saison an. Die Herausforderung wird sein, die Meisterschaftsform beizubehalten – trotz der umfangreichen Veränderungen.






