17 June 2026, 17:56

Berliner Polizist wegen Betrugs angeklagt: Gefälschtes Sportabzeichen für Beförderung genutzt

Vorwurf der Betrugs: Polizist soll Beförderung durch manipuliertes Sportabzeichen erreicht haben

Berliner Polizist wegen Betrugs angeklagt: Gefälschtes Sportabzeichen für Beförderung genutzt

Ein Berliner Polizist muss sich wegen Betrugs vor Gericht verantworten, nachdem er ein gefälschtes Sportabzeichen vorgelegt hatte, um eine Beförderung zu erschleichen. Durch die Täuschung erhielt er ein höheres Gehalt, was der Polizei erhebliche finanzielle Verluste bescherte. Nun wird dem Beamten mehrfacher Betrug vorgeworfen.

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Im Jahr 2020 reichte der Polizist eine gefälschte Urkunde über den Erwerb des Deutschen Sportabzeichens in Gold ein. Auf Grundlage dieses gefälschten Dokuments wurde er befördert und sein Gehalt erhöht. Allein in diesem Jahr verursachte der Betrug der Berliner Polizei Kosten in Höhe von etwa 7.700 Euro.

Bis Mai 2026 hatten sich die unrechtmäßig gezahlten Bezüge auf geschätzte 11.600 Euro summiert. Zudem wird dem Beamten vorgeworfen, in zwei separaten Fällen Dienstunfähigkeit vorgetäuscht zu haben, um sich vor der Arbeit zu drücken. Diese weiteren Täuschungen steigerten den Gesamtbetrag des finanziellen Schadens.

Die Staatsanwaltschaft fordert nun die Rückzahlung von rund 19.300 Euro. Die Berliner Polizei hat gegen den Beamten bereits disziplinarische Maßnahmen eingeleitet. Vor dem Amtsgericht Tiergarten muss er sich wegen dreifachen gewerbsmäßigen Betrugs verantworten.

Im Prozess geht es um das gefälschte Abzeichen, die erschlichene Beförderung sowie die vorgetäuschte Dienstunfähigkeit. Bei einer Verurteilung könnte der Polizist zur Rückzahlung des vollen Betrags verpflichtet werden. Die disziplinarischen Schritte der Berliner Polizei laufen bereits.

Quelle