Blutiger Döner-Imbiss-Überfall in Berlin-Schöneberg nach Spielautomaten-Verlust
Greta WernerBlutiger Döner-Imbiss-Überfall in Berlin-Schöneberg nach Spielautomaten-Verlust
Ein Mann wird beschuldigt, in der Nacht vom 22. auf den 23. März 2026 einen Döner-Imbiss im Berliner Bezirk Schöneberg überfallen zu haben. Der Vorfall eskalierte, nachdem der Täter an einem Glücksspielautomaten im Laden hohe Verluste erlitten hatte. Die Polizei fahndet nun nach dem flüchtigen Verdächtigen, der mit der Beute entkam.
Laut Ermittlungen betrat der Mann den Imbiss, spielte an dem Automaten und verlor dabei eine größere Geldsumme. Als die Mitarbeiter den Laden schließen wollten, forderte er eine Rückerstattung. Es kam zum Streit, der schließlich in handgreifliche Gewalt umschlug.
Der Angreifer griff sich ein Dönermesser und verletzte dabei einen 23-jährigen Mitarbeiter im Gerangel. Ein weiterer Angestellter erlitt Schnittverletzungen am Bein und Arm. Anschließend bedrohte der Täter die übrigen Mitarbeiter mit einer Gabel, bevor er die Tageskasse aus der Registrierkasse stahl.
Mit der Beute floh der Mann in Richtung des S-Bahnhofs Schöneberg. Die Behörden bestätigten bisher nicht, ob es in den vergangenen zwei Jahren ähnliche Vorfälle in Verbindung mit Glücksspielautomaten in Döner-Imbissen gegeben hat.
Bei dem Überfall wurden zwei Mitarbeiter verletzt, zudem fehlt dem Laden das gestohlene Bargeld aus der Kasse. Die Polizei ermittelt weiter, insbesondere zur Fluchtroute des Täters in der Nähe des S-Bahnhofs. Bisher gab es keine Festnahmen.






