15 May 2026, 08:06

City AM Awards: Wie eine verlorene Tasche und Milliarden-Fehler für Peinlichkeiten sorgten

Alte London-Karte mit einem prominenten 'P' in der Mitte, die detaillierte Straßen, Gebäude und Sehenswürdigkeiten in klassischer Typografie zeigt.

City AM Awards: Wie eine verlorene Tasche und Milliarden-Fehler für Peinlichkeiten sorgten

Eine Nacht bei den City AM Awards nahm für zwei Gäste eine unerwartete Wendung: Adam Bloodworth und Anna Moloney. Nach einem langen Abend, an dem sie halfen, die Veranstaltung aufzuräumen, saßen sie plötzlich ohne ihre Habseligkeiten fest – und landeten schließlich auf dem Boden eines Kollegen.

Doch nicht nur sie erlebten einen peinlichen Vorfall: Von einer falsch gesetzten Kommastelle in einer Milliardenbewertung bis hin zu einem krassem Tippfehler in einer politischen Pressemitteilung sorgten an diesem Abend gleich mehrere Pannen für Schlagzeilen.

Der Abend hatte noch harmlos begonnen – im Londoner Guildhall, wo die City AM Awards stattfanden. Doch während die meisten Gäste nach Hause gingen, blieben Bloodworth und Moloney zurück, um beim Abbau zu helfen. Als sie schließlich ihre Taschen aus der Garderobe holen wollten, waren diese – inklusive Hausschlüssel – verschwunden.

Eine Stunde lang durchsuchten sie die Hinterzimmer – vergeblich. Ohne Zugang zu ihren Wohnungen verbrachten die beiden die Nacht auf dem Fußboden des Gästezimmers des Digitalchefs. Am nächsten Morgen erschien Moloney trotzdem pünktlich im Büro – in zwölf Zentimeter hohen Absätzen, trotz des durchlebten Fiaskos.

Ihre Taschen wurden zwar am folgenden Tag zurückgegeben, doch ihr Missgeschick war nicht die einzige Panne, die für Aufsehen sorgte. Der Scottish Mortgage Investment Trust behauptete kurzzeitig, sein Anteil an SpaceX sei 1,25 Billionen Dollar wert – eine Zahl, die später korrigiert wurde: Gemeint war die Gesamtbewertung des Unternehmens, nicht der Wert der Trust-Beteiligung. Der Fehler, verursacht durch eine falsch platzierte Kommastelle, wurde schnell zurückgenommen.

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Auch die Politik hatte ihren Fauxpas: Ein Tory-Schattenminister für Wirtschaft genehmigte ein Zitat für die „Summer of Sex“-Kampagne eines Labour-Hinterbänklers. Die Pressemitteilung ging mit dem unglückseligen Titel „Schattenwirtschaftssexretär“ raus – ein Tippfehler, der sich rasend schnell im Netz verbreitete.

Unterdessen reiste Andy Burnham, der Bürgermeister von Greater Manchester, in erstklassigem Komfort nach London – ein Detail, das bei seinen Terminen in der Hauptstadt nicht unbemerkt blieb.

Bloodworth und Moloney erhielten ihre verlorenen Sachen schließlich zurück und konnten zu ihrem Alltag zurückkehren. Die finanziellen und politischen Schnitzer jedoch hinterließen nachhaltigere Spuren – und zeigten, wie schnell kleine Fehler zu öffentlichen Blamagen werden können. Für alle Beteiligten diente der Abend als Mahnung: Besser zweimal prüfen – sei es bei Zahlen, Titeln oder Garderobenmarken.

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