18 April 2026, 22:04

Deutsche Bahn behebt Personalmangel in Stellwerken mit 2.200 neuen Fachkräften

Eine Gruppe von Menschen steht um einen frühen Zug auf den Schienen herum, einige sitzen im Zug und andere auf dem Boden, mit Gebäuden und Bäumen im Hintergrund und dem Text "Ludwigs-Eisenbahn, der erste Bahnhof in Deutschland" unten.

Deutsche Bahn behebt Personalmangel in Stellwerken mit 2.200 neuen Fachkräften

Die Infrastrukturtochter der Deutschen Bahn, DB InfraGO, hat Fortschritte bei der Bekämpfung des Personalmangels in Stellwerken gemacht. Seit Anfang 2026 hält das Unternehmen bundesweit eine durchschnittliche personelle Auslastung von 100 Prozent aufrecht. Diese Verbesserung ist das Ergebnis eines Jahres mit verstärkten Einstellungs- und Schulungsmaßnahmen.

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Das Unternehmen hat die Belegschaft in den Stellwerken um etwa 2.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausgebaut – ein Anstieg von 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Diese Fachkräfte, die nun offiziell als Fahrdienstleiter bezeichnet werden, steuern den Zugverkehr und koordinieren Störungen. Ihre Arbeit ist entscheidend, um einen reibungslosen Bahnbetrieb zu gewährleisten.

Um den Personalmangel zu beheben, hat DB InfraGO die Einstellungen ausgeweitet und bestehende Mitarbeiter weiterqualifiziert. Dadurch können Beschäftigte flexibler in verschiedenen Stellwerken eingesetzt werden. Die zusätzlichen Kräfte haben bereits zu weniger Zugausfällen und Einschränkungen aufgrund von Personalengpässen geführt.

Für dieses Jahr sind weitere Einstellungen geplant, darunter rund 1.000 neue Auszubildende. Zudem arbeitet das Unternehmen daran, verbleibende regionale Engpässe abzubauen. Langfristig soll moderne Stellwerkstechnik den Personalbedarf zusätzlich verringern.

Die gestiegenen Personalkapazitäten haben bereits zu weniger Ausfällen und einer zuverlässigeren Leistung geführt. Mit laufenden Einstellungen und Schulungen strebt die Deutsche Bahn an, stabile Betriebsabläufe zu sichern. Langfristige Investitionen in die Technik sollen zudem helfen, den künftigen Personalbedarf effizienter zu gestalten.

Quelle