Deutsche Bank reformiert Vermögensverwaltung für Ultra-Hochvermögende radikal
Julian HerrmannDeutsche Bank reformiert Vermögensverwaltung für Ultra-Hochvermögende radikal
Bei der Deutschen Bank steht im Bereich Vermögensverwaltung ein großer Umbruch bevor. Die Bank schafft eine neue Einheit für Ultra-Hochvermögende (UHNW), die Berater, Anlageexperten und Family-Office-Dienstleistungen unter einer gemeinsamen Führung zusammenführt. Philipp Wehle, ein erfahrener Vermögensverwalter, wird die erweiterte Sparte ab dem 1. September 2026 leiten.
Die neu gegründete Einheit bündelt Kundenberater, Spezialisten und die Deutsche Oppenheim Family Office AG. Ziel ist ein integrierter Ansatz für UHNW-Kunden, der sowohl Privatvermögen als auch unternehmerische Interessen abdeckt. Unternehmerfamilien mit komplexen Finanzbedürfnissen erhalten durch diese straffere Struktur maßgeschneiderte Unterstützung.
Wehle bringt jahrzehntelange Erfahrung mit, zuletzt als CEO International Wealth Management bei der Credit Suisse. Seine Berufung folgt dem Beschluss der Bank, alle UHNW-Dienstleistungen unter einem einheitlichen Führungsteam zusammenzufassen. Raffael Gasser, Leiter Vermögensverwaltung Deutschland, begrüßte Wehles Wechsel und würdigte zugleich die Verdienste von Stefanie Rühl-Hoffmann, die den UHNW-Bereich in Deutschland maßgeblich aufgebaut hat.
Rühl-Hoffmann übernimmt nun die Position der stellvertretenden Vorsitzenden der Vermögensverwaltung Deutschland. In dieser Funktion wird sie sich auf die Pflege zentraler Kunden- und Geschäftsbeziehungen konzentrieren. Der Wechsel unterstreicht die Strategie der Bank, ihre Hochvermögenden-Sparte mit erfahrener Führung zu stärken.
Die erweiterte Einheit soll umfassende Vermögenslösungen bieten. Durch die Verknüpfung von privaten und unternehmerischen Finanzdienstleistungen richtet sie sich an Kunden mit bedeutendem Unternehmensvermögen. Die Änderungen treten mit Wehles offiziellen Amtsantritt 2026 voll in Kraft.
Die Neustrukturierung bündelt die UHNW-Services unter Wehles Führung, während Rühl-Hoffmanns neue Rolle das strategische Wachstum in der Kundenbetreuung vorantreiben soll. Die Bank erwartet, dass die Maßnahmen die Servicequalität für ihre vermögendsten Kunden deutlich verbessern.






