20 April 2026, 18:04

Deutsche Bank startet schwach in 2026 – Commerzbank glänzt mit Aufwertung durch Barclays

Alte deutsche Banknote mit einer Vogeldarstellung und der Aufschrift "Deutsche Bank und Disconto-Gesellschaft Berlin".

Deutsche Bank startet schwach in 2026 – Commerzbank glänzt mit Aufwertung durch Barclays

Deutsche Bank startet mit Herausforderungen ins Jahr 2026 – Analysten prognostizieren schwaches erstes Quartal

Die Deutsche Bank steht vor einem schwierigen Jahresbeginn 2026, da Analysten ein schwaches erstes Quartal vorhersagen. Die britische Großbank Barclays hat ihr Kursziel für das Geldhaus gesenkt und die Bewertung herabgestuft – als Begründung werden konjunkturelle Verzögerungen und Sorgen um die Ertragslage genannt. Gleichzeitig erhielt die Commerzbank eine Aufwertung, begünstigt durch höhere Zinserwartungen und die Beteiligung der UniCredit.

Die Barclays-Analystin Flora Bocahut stufte die Deutsche Bank von "Übergewichten" auf "Marktgewicht" herab. Zudem wurde das Kursziel drastisch von 39 auf 32 Euro reduziert. Der Schritt spiegelt Bedenken hinsichtlich der Ertragsaussichten und der Exposition im Bereich Privatkredite wider, die das Potenzial für Kurssteigerungen der Aktie begrenzen.

Barclays rechnet nun erst 2027 mit einer wirtschaftlichen Erholung in Deutschland – später als bisher angenommen. Diese Verzögerung belastet die Performance der Deutschen Bank zusätzlich, während nach unten korrigierte Gewinnprognosen die Stimmung weiter drücken.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Commerzbank profitiert von Aufwertung und höheren Zinserträgen Im Gegensatz dazu wurde die Commerzbank auf "Übergewichten" hochgestuft, wobei das Kursziel von 36 auf 42 Euro angehoben wurde. Barclays erhöhte zudem die Gewinnprognosen für die Bank um 2 bis 8 Prozent für den Zeitraum 2026 bis 2028. Steigende Euribor-Swap-Sätze dürften die Nettozinserträge erhöhen und so die Profitabilität stärken.

Die Beteiligung der UniCredit an der Commerzbank bietet zudem eine zusätzliche Absicherung und wirkt als Puffer gegen stärkere Kursrückgänge.

Gegensätzliche Entwicklungen im deutschen Bankensektor Während die Deutsche Bank mit nach unten korrigierten Gewinnschätzungen und konjunkturellen Risiken zu kämpfen hat, profitiert die Commerzbank von höheren Zinserträgen und einer günstigeren Analystenbewertung. Die unterschiedlichen Aussichten unterstreichen die sich wandelnden Erwartungen im deutschen Bankensektor.

Quelle