Eintracht Frankfurt sucht nach Lösungen für seine schwache Offensive – ist Burkardt die Antwort?
Julian HerrmannEintracht Frankfurt sucht nach Lösungen für seine schwache Offensive – ist Burkardt die Antwort?
Eintracht Frankfurts Offensive kämpft in dieser Bundesliga-Saison mit ihrer Treffsicherheit – und lässt sowohl Fans als auch Experten nach Lösungen suchen. Ein taktischer Wechsel zu einem System mit zwei Stürmern könnte die Antwort sein, wobei Jonathan Burkardt nach seiner Rückkehr von einer Verletzung eine zentrale Rolle spielen könnte.
Burkardt, mit neun Toren in 14 Einsätzen Frankfurts bester Torschütze, durchlebt eine durchwachsene erste Saison seit seinem Wechsel von Mainz im vergangenen Sommer. Nach elf Jahren bei seinem Ex-Verein, wo er als Schlüsselspieler in der Offensive galt, wurde er unter dem neuen Trainer Albert Riera häufig nur als spätes Joker-Ass eingesetzt. Selbst beim jüngsten 1:0-Sieg gegen Heidenheim saß Burkardt 80 Minuten auf der Bank, bevor er eingewechselt wurde.
Eine Wadenverletzung zwang ihn zu einer vierwöchigen Pause, doch seitdem ist er zurück – und stand zweimal als alleinige Sturmspitze in der Startelf. Dennoch halten die offensiven Probleme des Teams an, was die Forderungen nach einem strategischen Kurswechsel lauter werden lässt. In einem System mit zwei Stürmern würde Burkardt voraussichtlich mit Arnaud Kalimuendo ein Duo bilden, dessen körperliche Präsenz und Spielaufbau bereits Lob von Teamkollegen wie Nnamdi Collins geerntet haben.
Seit Rieras Amtsantritt fehlen noch die konstanten Leistungen, und die schwache Offensive bleibt ein Sorgenkind. Burkardts Erfahrung und Torgefährlichkeit machen ihn zum idealen Kandidaten, um gemeinsam mit Kalimuendo die Sturmreihe anzuführen – falls Frankfurt sich für eine offensivere Ausrichtung entscheidet.
Der vorgeschlagene taktische Wandel zielt darauf ab, die Frankfurter Offensive mit Burkardts Abschlussstärke und Kalimuendos Durchsetzungsvermögen in engen Räumen zu beleben. Mit bereits neun Saisontreffern könnte Burkardts Einfluss weiter wachsen, wenn er eine festere Rolle als Sturmpartner erhält. Nun steht der Verein vor der Entscheidung: am bisherigen System festhalten oder die Offensive umbauen, um das volle Potenzial auszuschöpfen.






