17 June 2026, 19:08

EVO schließt Pelletwerk in Offenbach bis 2026 – 17 Jobs betroffen

EVO schließt Pelletfabrik in Offenbach bis zum Jahresende

EVO schließt Pelletwerk in Offenbach bis 2026 – 17 Jobs betroffen

Energieversorgung Offenbach AG (EVO) kündigt Schließung ihres Pelletwerks bis Ende 2026 an

Die Energieversorgung Offenbach AG (EVO) hat bekannt gegeben, ihr Pelletwerk bis Ende 2026 zu schließen. Die Entscheidung folgt auf einen deutlichen Anstieg der Rohstoff- und Logistikkosten bei gleichzeitig anhaltend niedrigen Verkaufspreisen. Diese finanziellen Belastungen haben den Weiterbetrieb unwirtschaftlich gemacht.

Das Werk, das auf extern bezogenes Sägemehl angewiesen ist, das nach Offenbach transportiert wird, kämpfte bereits seit Längerem um seine Wirtschaftlichkeit. EVO prüfte verschiedene Optionen, um den Standort zu erhalten, fand jedoch keine tragfähige Lösung. Zudem hat sich der Heizungsmarkt zunehmend in Richtung elektrischer Wärmeerzeugung – etwa durch Wärmepumpen – verschoben, was die Nachfrage nach den Produkten des Werks weiter sinken ließ.

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Von der Schließung betroffen sind 17 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das Unternehmen betont jedoch, dass die Entscheidung nicht auf Mängel in der Belegschaft zurückzuführen sei. Wie Sprecher Harald Hofmann mitteilte, werde EVO den betroffenen Beschäftigten sozialverträgliche und individuelle Unterstützung anbieten. Dazu gehören innerbetriebliche Versetzungen sowie Hilfe bei der beruflichen Neuorientierung.

EVO hat in den vergangenen Jahren bereits über 40 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen, vor allem im Netzbetrieb. Die Stilllegung des Werks ebnet den Weg für eine Neunutzung des Geländes, wobei neue gewerbliche und industrielle Ansiedlungen angestrebt werden. Der Abriss der Anlage ist für 2027 geplant.

Die Produktion im Pelletwerk wird am 31. Dezember 2026 eingestellt. EVO wird sich in den kommenden Monaten auf die Begleitung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Umwidmung des Standorts für eine zukünftige wirtschaftliche Nutzung konzentrieren. Die Schließung markiert das Ende der Fertigung am Standort nach Jahren finanzieller und marktbedingter Herausforderungen.

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