Franziska Erdle übernimmt mit klarem Kurs die ABDA-Führung
Franziska Erdle hat zum Jahresbeginn die Geschäftsführung des Deutschen Apothekerverbands (ABDA) übernommen. Die 53-Jährige folgt auf Dr. Sebastian Schmitz und tritt ihr Amt mit klarem Programm und entschlossenem Führungsstil an.
Erdle bringt Erfahrung aus ihrer bisherigen Tätigkeit als Hauptgeschäftsführerin des Wirtschaftsverbands der deutschen Metallindustrie (WVM) mit. Bei der ABDA hat sie umgehend mit der Umgestaltung der Organisation begonnen. Ihr erster großer Schritt ist die Neuordnung der internen Strukturen in 14 spezialisierte Einheiten, die bis Mitte des Jahres abgeschlossen sein soll.
Ihre Prioritäten gehen jedoch über interne Veränderungen hinaus. Erdle setzt sich vehement für umfassende Nachbesserungen am geplanten Apothekenreformgesetz ein – ein zentrales Anliegen ihrer Amtszeit. Daneben will sie die interne Kommunikation stärken und Künstliche Intelligenz (KI) integrieren, um die ABDA zukunftsfest aufzustellen.
An ihrer Seite unterstützt sie seit Januar Claudia Korf als stellvertretende Hauptgeschäftsführerin. Erdles Führungsstil gilt als kämpferisch, was auf eine proaktive Ausrichtung der Verbandsarbeit hindeutet.
Die Umstrukturierung der ABDA in 14 Fachbereiche soll bis Mitte 2024 abgeschlossen sein. Mit ihrem Fokus auf Reformanpassungen, verbesserte Kommunikation und den Einsatz von KI wird Erdle die Ausrichtung des Verbands prägen. Ihre Führung, gestützt durch stellvertretende Geschäftsführerin Claudia Korf, leitet eine neue Phase für die Organisation ein.






