Freiburg verlängert Abfallpartnerschaft mit Remondis und finanziert neue Schule
Philipp HuberFreiburg verlängert Abfallpartnerschaft mit Remondis und finanziert neue Schule
Freiburg hat seine Partnerschaft im Abfallmanagement mit Remondis verlängert und damit die langfristige Stabilität der städtischen Dienstleistungen gesichert. Der neue Vertrag tritt am 1. Januar 2027 in Kraft und behält Remondis’ 47-prozentigen Anteil an der Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Freiburg (ASF) bei.
Die Entscheidung folgt auf ein wettbewerbsorientiertes Ausschreibungsverfahren, das Einnahmen in Höhe von 21 Millionen Euro generierte. Remondis setzte sich mit überzeugenden Vorschlägen durch, die sich auf Initiativen der Kreislaufwirtschaft, Innovation und die Verringerung der Umweltbelastung konzentrierten. Die Zusammenarbeit zwischen Freiburg und Remondis besteht bereits seit mehr als zwei Jahrzehnten.
Die 21 Millionen Euro fließen in ein großes Bildungsprojekt im westlichen Stadtbezirk. Geplant ist der Bau der Verbundschule am Tuniberg, die eine dreizügige Gemeinschaftsschule und ein dreizügiges Gymnasium für bis zu 1.200 Schülerinnen und Schüler beherbergen wird. Die neue Einrichtung umfasst zudem eine Mensa und eine große Sporthalle.
Die verlängerte Partnerschaft garantiert nicht nur Stabilität für das Freiburger Abfallmanagement, sondern stellt auch die notwendigen Mittel für die neue Schule bereit. Damit werden sowohl ökologische als auch bildungspolitische Prioritäten bedient. Die Vereinbarung markiert einen bedeutenden Schritt für die Infrastruktur und die Dienstleistungen der Stadt.






