24 March 2026, 12:06

Freiburger OB-Wahl: Unabhängige Kandidatin zieht sich aus gesundheitlichen Gründen zurück

Ein belebter Platz mit Menschen auf Stühlen und Stehenden, umgeben von Topfpflanzen, Metallabsperrungen, Schildern auf Stangen, Fahnen, Gebäuden mit Fenstern und einem bewölkten Himmel.

Freiburger OB-Wahl: Unabhängige Kandidatin zieht sich aus gesundheitlichen Gründen zurück

Unabhängige Kandidatin Valerie Tabea Schult zieht sich aus Freiburger Oberbürgermeisterwahl zurück

Die unabhängige Kandidatin Valerie Tabea Schult hat ihre Bewerbung um das Amt der Freiburger Oberbürgermeisterin aus gesundheitlichen Gründen zurückgezogen. Ihr Rückzug am Sonntag, dem 22. März 2026, verringert die Zahl der Bewerber von elf auf zehn. Die Wahl bleibt für den 26. April 2026 angesetzt – zentrale Themen wie Wohnraum und Verkehr werden nun ohne ihre progressiven Vorschläge diskutiert.

Schult gab ihre Entscheidung bekannt, nachdem Ärzte bei ihr eine Krebsvorstufe diagnostiziert hatten. Als unabhängige Kandidatin hatte sie sich für eine gewaltfreie Stadt, strengere Mietpreisbremse und ein autofreies Stadtzentrum bis 2035 eingesetzt. Zu ihrem Programm gehörten zudem die Umwandlung von Parkplätzen in Wohnraum sowie die Priorisierung von emotionaler und körperlicher Gesundheit in der Stadtplanung.

Mit ihrem Ausstieg verbleiben drei Hauptkandidaten im Rennen. Amtsinhaber Martin Horn, unterstützt von SPD, FDP und Volt, gilt aufgrund hoher Zustimmungswerte weiterhin als Favorit. Monika Stein, die von einem Bündnis unter Führung der Grünen gestützt wird, erreichte 2018 bereits 25 Prozent der Stimmen. Achim Wiehle, ein der CDU nahestehender Unternehmer der Gruppe Bürger für Freiburg, komplettiert das Trio der aussichtsreichsten Bewerber.

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Schults Politik setzte auf gewaltfreie Konfliktlösung, Bürgerbeteiligung und nachhaltige Stadtentwicklung. Ohne sie fehlt in der Wahl eine markante Stimme, die sich für radikale Verkehrsreduktion und Mieterschutz starkmacht.

Die Oberbürgermeisterwahl geht nun mit zehn Kandidaten in die nächste Phase, die jeweils unterschiedliche Visionen für die Zukunft Freiburgs vertreten. Mit Schults Rückzug entfallen ihre einzigartigen Vorschläge aus der Debatte – darunter ehrgeizige Pläne für Wohnraum und Verkehr. Die Wähler entscheiden am 26. April 2026 über den neuen Oberbürgermeister.

Quelle