29 April 2026, 00:18

Freiburger Verpackungssteuer bringt Gastronomie an den Rand des Kollapses

Cartoon-Illustration eines Mannes mit Hut und Mantel, der eine Zeitung und einen Stock hält und vor einem alten Buch mit dem Titel "Die Absurditäten des Boykotts" steht.

Freiburger Verpackungssteuer bringt Gastronomie an den Rand des Kollapses

Freiburger Verpackungssteuer stößt auf wachsenden Widerstand

Die Verpackungsabgabe in Freiburg sieht sich zunehmendem Widerstand lokaler Unternehmen und Wirtschaftsverbände ausgesetzt. Der Verband Baden-Badischer Unternehmen und Verbände (VBU) fordert die sofortige Abschaffung der Steuer und verweist auf erhebliche finanzielle Belastungen für Restaurants, Catering-Dienstleister und Lieferbetriebe. Kritiker warnen, dass weitere Verzögerungen bei der Lösung des Problems zu mehr Arbeitsplatzverlusten und Vertragskündigungen in der Branche führen könnten.

Der VBU drängt die Politik zum raschen Handeln und argumentiert, dass die Abgabe bereits jetzt einige Betriebe zu Entlassungen gezwungen habe. Sollte sich an der Regelung nichts ändern, könnten weitere Stellenstreichungen folgen. Viele Gastronomen berichten von verlorenen Aufträgen oder rückläufigen Bestellungen, da Kunden auf günstigere Alternativen ausweichen.

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Auch die Industrie- und Handelskammer (IHK) weist auf weitverbreitete Schwierigkeiten bei den betroffenen Unternehmen hin. Zwar plant die Stadtverwaltung eine Überprüfung der Steuer im Herbst, doch für viele Betriebe kommt dieser Zeitplan zu spät. Die finanzielle Belastung sei bereits jetzt zu groß, um abzuwarten.

Gegner der Abgabe räumen ein, dass Mehrwegsysteme eine mögliche Lösung darstellen könnten. Allerdings betonen sie, dass solche Alternativen für den täglichen Betrieb unpraktikabel seien. Ohne sofortige Änderungen werde die Belastung für kleine und mittlere Unternehmen weiter steigen.

Der Ruf nach Abschaffung der Steuer wird lauter, während die Abgabe die Freiburger Gastronomiebranche weiterhin durcheinanderbringt. Die Unternehmen fordern schnellere Lösungen und warnen, dass anhaltende Unsicherheit die finanziellen Verluste verschärfen werde. Die für den Herbst geplante Prüfung durch die Stadt könnte für viele kämpfende Betriebe zu spät kommen.

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