Fürth plant Ampelmännchen durch Waltraud und Mariechen zu ersetzen
In Fürth liegt ein Vorschlag vor, die klassischen Ampelmännchen an der Comödiplatz-Kreuzung durch lokale Kultfiguren zu ersetzen. Die Initiative geht auf die CSU-Stadtratsfraktion zurück und schlägt vor, stattdessen die beliebten fränkischen Charaktere Waltraud und Mariechen abzubilden – zwei Figuren, die über Jahrzehnte von Volker Heißmann und Martin Rassau geprägt wurden.
Volker Heißmann, der Schöpfer des Duos, unterstützt den Plan. Er regt an, Mariechen in Grün und Waltraud in Rot darzustellen, kombiniert mit dem typischen Kleeblattmuster Fürths. Ziel ist es, den Comödiplatz attraktiver zu gestalten und gleichzeitig eine Hommage an das dortige Comödie-Theater und seine Betreiber zu schaffen.
Jährlich lockt das Fürther Fest sowie die Comödie tausende Besucher an – die Figuren sind dort längst fester Bestandteil. Andere deutsche Städte haben bereits ähnliche kreative Ampellösungen eingeführt. Doch rechtliche Hürden und Haftungsfragen bleiben zentrale Herausforderungen für das Projekt.
Der Ältestenrat der Stadt wird den Antrag im Herbst prüfen. Dann fällt auch die endgültige Entscheidung, ob die neuen Ampelfiguren eingeführt werden. Der Vorschlag stößt bei ihrem Erfinder und lokalen Vertretern auf Zustimmung. Bei einer Genehmigung könnten die Figuren zu einem markanten Wahrzeichen Fürths werden. Die letzte Instanz liegt beim Stadtrat – Beratungen und eine Abstimmung sind für die kommenden Monate geplant.






