08 April 2026, 04:04

Grüne fordern rasche GKV-Reform – sonst drohen 25-Prozent-Beiträge bis 2025

Plakat mit dem Text "Beenden Sie die Arbeit: Gesundheit sollte ein Recht sein, nicht ein Privileg" und einer Karte mit der Aufschrift "Machen Sie niedrigere Gesundheitskosten permanent und schließen Sie die Lücke in der Deckung für amerikanische Familien."

Grüne fordern rasche GKV-Reform – sonst drohen 25-Prozent-Beiträge bis 2025

Janosch Dahmen, gesundheitspolitischer Sprecher der Grünen, hat die Bundesregierung aufgefordert, die Reformen der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zu beschleunigen. Er warnte, dass weitere Verzögerungen zu deutlichen Beitragserhöhungen führen und die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands beeinträchtigen könnten.

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Dahmen betonte, die Ampelkoalition müsse nun zügig handeln – selbst über die Osterpause hinweg. Die Zeit dränge, so der Politiker; aus Diskussionen müssten endlich konkrete Taten werden. Zwar habe die GKV-Reformkommission bereits Kostensenkungsmaßnahmen vorgeschlagen, doch stehe die Ausarbeitung des Gesetzesentwurfs vor dem Sommer noch aus.

Ohne schnelle Änderungen drohe ein Finanzierungsloch von 15 Millionen Euro, das die Beiträge zur gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung bis zum Ende dieser Legislaturperiode auf bis zu 25 Prozent hochtreiben könnte. Dahmen warnte, eine solche Belastung würde sowohl Arbeitnehmer als auch Unternehmen stark treffen. Der Schätzungsausschuss, der über die Beitragssätze für das kommende Jahr entscheidet, kommt bereits im Oktober zusammen.

Der Gesundheitsexperte machte deutlich, dass weitere Verzögerungen die finanzielle Schieflage des Systems nur verschärfen würden. Er drängte die Regierung, Reformvorschläge ohne Zögern vorzulegen – andernfalls drohten langfristige Folgen für die deutsche Wirtschaft.

Die Bundesregierung steht nun unter Druck, die Finanzlücke zu schließen, bevor der Schätzungsausschuss tagt. Werden die Reformen nicht rechtzeitig umgesetzt, könnten die Beiträge stark ansteigen und damit direkt Arbeitgeber und Arbeitnehmer belasten. Dahmens Warnungen unterstreichen die Dringlichkeit, das Problem noch vor der Sommerpause zu lösen.

Quelle