19 June 2026, 12:04

Hamburgs Tanz-Triennale bringt 500 Künstler:innen auf die Straßen und Bühnen

Sie tanzen auch im Regen

Hamburgs Tanz-Triennale bringt 500 Künstler:innen auf die Straßen und Bühnen

Hamburg wird mit der Tanz-Triennale zum großen Tanzzentrum

Mit der neu gegründeten Tanz-Triennale etabliert sich Hamburg als bedeutender Knotenpunkt für Tanz. Die vom Kulturstiftung des Bundes unterstützte Initiative will die lokale Tanzszene nach jüngsten Kontroversen enger zusammenbringen. Bis zum 21. Juni finden über 40 Veranstaltungen an verschiedenen Spielstätten statt.

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Die Tanz-Triennale ist ein Gemeinschaftsprojekt des Hamburg Balletts/Staatsoper Hamburg, Kampnagel und K3 – Zentrum für Choreographie/Tanzplan Hamburg. Sie versteht sich als Versöhnungsgeste an die Hamburger Tanzlandschaft, insbesondere an die Ballettszene, die durch den Skandal während der Amtszeit von Dennis Volpi am Hamburg Ballett erschüttert wurde.

Ein Höhepunkt des Programms ist die City Parade, an der mehr als 500 Tänzer:innen aus über 30 Gruppen teilnehmen. Die Parade verwandelt öffentliche Räume in Bühnen und präsentiert die Vielfalt des Hamburger Tanzes. Gleichzeitig schafft sie eine symbolische Verbindung zur 9. Fotografie-Triennale und unterstreicht damit Hamburgs Rolle als kulturelles Zentrum.

Das Programm umfasst internationale Produktionen, Präsentationen der freien Hamburger Tanzszene sowie Austauschformate für Tanzschaffende. Zu den herausragenden Aufführungen zählt Chiara Bersanis gefeiertes Solo Seeking Unicorns, das in der Kunsthalle im Rahmen einer Kooperation mit der Fotografie-Triennale Premiere feiert. Ebenfalls zu sehen ist Jefta van Dinthers Unearth, bei dem zehn Tänzer:innen in intensiven, repetitiven Klängen und Bewegungsabläufen performen.

Beteiligt sind unter anderem die Contemporary Dance School Hamburg, Rolling Good Times, das Hamburg Ballett und die HipHop Academy. Bis zum 21. Juni bietet die Tanz-Triennale ein breites Spektrum an Veranstaltungen. Die Initiative soll Hamburgs Ruf als „Tanz-Hotspot“ festigen und bietet lokalen wie internationalen Künstler:innen eine Plattform für Begegnung und Auftritte.

Quelle