Hessen setzt mit Gründungsstrategie 2030 auf Innovation und Start-up-Förderung
Greta WernerHessen setzt mit Gründungsstrategie 2030 auf Innovation und Start-up-Förderung
Die Landesregierung von Hessen hat ihre neue Gründungsstrategie Hessen 2030 vorgestellt. Das Programm zielt darauf ab, Innovation zu fördern und aufstrebende Unternehmen in Schlüsselsektoren der Region zu unterstützen.
Zur Umsetzung der Strategie wird ein Gründungsrat eingerichtet, der vom Hessischen Wirtschaftsministerium geleitet wird. Ihm gehören Vertreter der zuständigen Landesministerien sowie die Gründungsbeauftragte des Landes an.
Ein Beirat für Start-ups wird den Rat mit fachlichem Rat und strategischer Ausrichtung begleiten. Dieses Gremium setzt sich aus drei bis vier namhaften Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Wirtschaft und dem weiteren Start-up-Ökosystem zusammen.
Die Strategie konzentriert sich auf Branchen wie Banken und Finanzen, Lebenswissenschaften, Gesundheitswesen, Luftfahrt, Raumfahrt, Verteidigung, Optik, Photonik, Datenwirtschaft, KI, Deep Tech und Green Tech. Zudem soll die Zusammenarbeit zwischen Hochschulen, Investoren, Unternehmen und Start-ups gestärkt werden.
Das in Hessen ansässige Start-up Wingcopter GmbH hat mit seinen unbemannten Flugsystemen bereits international Erfolge vorgewiesen.
Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus betonte, es gehe darum, die nächste Generation führender Technologieunternehmen in Hessen heranzubilden. Wirtschaftsminister Kaweh Mansoori ergänzte, dass Innovation und neue Geschäftsideen für eine florierende Wirtschaft unverzichtbar seien. Die neue Strategie und die begleitenden Gremien sollen Hessens Position als zentraler Standort für Gründungsdynamik weiter festigen.






